24.08.2016, 17:25 Uhr

Monats- und Jahreskarten auch für Teilzeitbeschäftigte: Es wäre höchste Zeit dafür!

AK-Vizepräsident Helmut Feilmair: "Monats- und Jahreskarten auch für Teilzeitbeschäftigte: Es wäre höchste Zeit dafür!" (Symbol)Foto: Ivica Stojak. Honorarfrei!
Linz: Arbeiterkammer OÖ | Innerhalb der Oö. Landesregierung liegt die Gesamtverantwortung für die Verkehrsagenden seit Oktober 2015 bei FPÖ-Landesrat Mag. Günther Steinkellner. „Leider hat Steinkellner unsere langjährige Forderung nach speziellen Öffi-Tickets für Teilzeitbeschäftigte noch nicht umgesetzt. Ich hoffe schon sehr stark, dass der FPÖ-Verkehrslandesrat diesen Schritt bald umsetzt“, sagt Helmut Feilmair, Vizepräsident der Arbeiterkammer Oberösterreich und Landesobmann-Stellvertreter des ÖAAB.

Auch für Teilzeitkräfte, die nur zwei oder drei Tage in der Woche arbeiten, muss die Möglichkeit geschaffen werden, in den Genuss von Monats- und Jahreskarten des Oö. Verkehrsverbundes zu kommen. So sind aktuell Teilzeitbeschäftigte gegenüber Vollzeitbeschäftigten benachteiligt, wenn sie für Fahrten vom und zum Arbeitsplatz öffentliche Verkehrsmittel benützen. Wer als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer nicht täglich Bahn oder Bus benützt, für die oder den rechnet sich in aller Regel eine Monats- oder Jahreskarte nicht. Aus diesem Grund sind der Verkehrslandesrat und der Oberösterreichische Verkehrsverbund in besonderer Weise gefordert, für Teilzeitbeschäftigte neue, attraktive Angebote zu schaffen.

AK-Vizepräsident Helmut Feilmair schlägt daher spezielle Tickets für Teilzeitkräfte vor, wo auch zwei oder drei Tagesarbeitswochen Berücksichtigung finden. Wer als Teilzeitkraft nur drei Tage in der Woche arbeitet, für den muss es auch möglich sein, eine Monats- oder Jahreskarte zu lösen, die beispielsweise nur am Montag, Mittwoch und Freitag gilt.

Selbstverständlich ist auch an flexiblere Varianten zu denken. Die Monats- oder Jahreskarte für Teilzeitkräfte gilt beispielsweise für eine beliebige Anzahl an Fahrten pro Woche zum und vom Arbeitsplatz. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können die Wochentage, an denen sie die Karte nützen, selber auswählen. Im EDV-Zeitalter darf eine solche flexible Variante wohl kein Problem mehr sein. Schließlich gibt es bei den Karten für die Schilifte sogenannte Punktekarten, die für eine bestimmte Anzahl von Fahrten innerhalb einer bestimmten Zeit ihre Gültigkeit haben.

„In der Vergangenheit haben wir mit unserer Forderung nach speziellen Öffi-Tickets für Teilzeitkräfte wenig Gehör gefunden. Umso mehr hoffen wir nun, dass Landesrat Steinkellner diese absolut innovative Idee bald Praxis werden lässt“, sagt Helmut Feilmair abschließend.
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Karl B. aus Liesing | 26.08.2016 | 09:40   Melden
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