21.10.2014, 09:28 Uhr

Neu: Stadtviertel-Immobiliensuche in Linz

Die "zoomsquare"-Gründer Andreas Langegger und Christoph Richter (Foto: zoomsquare)
Linz bekommt als dritte Landeshauptstadt nach Wien und Salzburg die exklusive Stadtviertelsuche des heimischen Hightech-Startups zoomsquare. Damit ist es möglich, auf einer Karte eines oder mehrere von 25 Stadtvierteln in Linz samt nützlicher Kurzbeschreibung auszuwählen und genau im Wunschviertel nach der Traumimmobilie zu suchen. Bisher konnte in Linz, abgesehen von einer mühsamen Stichwortsuche, nur im gesamten Stadtgebiet gesucht werden. „In Wien und Salzburg war die Viertelsuche bereits ein voller Erfolg und unser beliebtestes Feature. Dass wir jetzt den Wohnungssuchenden endlich auch in Oberösterreich eine sinnvolle und praktische Erleichterung bieten können, freut mich und die zahlreichen Linzer bei uns im Team besonders", sagt Andreas Langegger, selbst Oberösterreicher und Co-Founder von zoomsquare.

"Gefühlte" Wohnviertel der Linzer

Als Basis für die Einteilung der Linzer Viertel dienten zahlreiche Aspekte: Alte (36) und neue (16) statistische Bezirke, historische Karten, die Siedlungsstruktur, die Bevölkerungsanzahl der Viertel und das damit verbundene Potential an freien Wohnungen und Häusern. Da Stadtteile dazu oft eine sehr individuelle Sicht beinhalten, flossen zusätzlich noch eine Umfrage und Interviews vor Ort in die Viertelgliederung mit ein. Das vorrangige Ziel war für Langegger dabei, wirklich die „gefühlten Viertel“ der Bevölkerung für den Wohnungssuchenden in Linz bestmöglich abzubilden.

"Speckgürtel" mit an Bord

Auf mehrfachen Wunsch sind im selben Anlauf auch gleich die „Speckgürtel“-Gemeinden von Linz an Bord. Der Puchenauer Andreas Langegger dazu: „Angrenzende Gemeinden wie Leonding, Hörsching, Traun oder eben Puchenau liegen geografisch und emotional in der Schnittmenge und im Einzugsgebiet. Ich bin als Puchenauer de facto in Linz aufgewachsen.“ Viele Umlandgemeinden werden, auch wenn knapp außerhalb der Stadtgrenze, oft noch als Linz wahrgenommen und jedenfalls vom Wohnungssuchenden stark nachgefragt. Gleichzeitig wurden im Stadtgebiet einige zu kleine Viertel wie die Altstadt mit dem benachbarten Rathausviertel oder Spallerhof mit dem Wankmüllerhofviertel zusammengelegt. Auch das Hafenviertel mit St. Peter oder Katzbach mit dem nur dünn bebauten Elmberg ergeben für die Wohnungssuche nun jeweils ein sinnvolles Suchviertel.

Komplexe Prozesse

Als Basis der Viertelsuche dient eine semantische Textanalyse gepaart mit Geo-Coding-Technologien, dank der man großteils endlich weiß, wo eine Immobilie tatsächlich liegt. Aufgrund der Komplexität des Prozesses bittet der Hagenberg-Absolvent und ehemalige Lektor der Linzer Kepler-Universität, Andreas Langegger, zu Beginn noch um ein wenig Nachsicht: „Es kann sein, dass es anfangs da und dort noch ein wenig hakt. Wir bauen ein umfangreiches System auf und lernen jeden Tag mit unseren Usern dazu. Wir haben es aber auch in Wien und Salzburg rasch hinbekommen und so wird es auch in Linz sein.“

Nutzen für Wohnungssuchende gesteigert

zoomsquare ist dank der Linzer Open Data-Initiative "Open Commons Linz" (data.linz.gv.at) der erste Open Data Anwender für die Wohnungssuche in Linz. Bereits 2010 hatte Langegger die Open Data-Initiative (data.gv.at) in Österreich mitgegründet. Der Projektleiter der "Open Commons Linz", Stefan Pawel, zeigt sich über die Stadtviertelsuche für Linz gleich aus zweierlei Sicht sehr erfreut: „Mit seiner Open Data-Initiative setzt die Stadt Linz besonders für Startups wie zoomsquare wirtschaftliche Impulse. Gleichzeitig wird der Nutzen für die Wohnungssuchenden in Linz wirklich gesteigert.“

Testen kann man die Stadtviertelsuche auf www.zoomsquare.com/linz
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