18.09.2014, 13:01 Uhr

"Neuregelung des Pensionsvorschusses muss repariert werden"

Die Frau ist seit 25 Jahren bei ihrem aktuellen Arbeitgeber beschäftigt.
LINZ (jog). Kein Krankengeld, kein Arbeitslosengeld, keine Mindestsicherung: Die Arbeiterkammer Oberösterreich schildert den Fall einer Linzerin, die jahrzehntelang als Reinigungskraft gearbeitet hat und jetzt wegen einer langwierigen Krankheit ohne soziale Absicherung dasteht. Früher hätte sie bis zur endgültigen Klärung ihres Pensionsverfahrens einen Pensionsvorschuss bekommen. „Die missglückte Neuregelung des Pensionsvorschusses muss endlich repariert werden. Entweder durch eine Wiedereinführung des Pensionsvorschusses oder durch Sonderkrankengeld“, fordert AK-Präsident Johann Kalliauer. Wegen massiver Abnützungen der Wirbelsäule, Osteoporose, Arthrose und Gelenksabnützungen hat die 57-Jährige Schmerzen. Nach einem Jahr im Krankenstand ist ihr Krankengeldbezug erschöpft. Ihr Pensionsantrag wurde abgelehnt, dagegen klagt sie jetzt mithilfe der Arbeiterkammer. Bis zur Entscheidung kann das aber dauern. Anspruch auf Arbeitslosengeld hat die Linzerin nicht, da sie sich noch in einem aufrechten Arbeitsverhältnis befindet.
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