16.10.2014, 13:44 Uhr

Projekt „imPACts“ mit Beteiligung von drei Instituten eröffnet

LINZ (jog). Das COMET K-Projekt „imPACts“ wurde vergangene Woche an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz offiziell eröffnet. Bei "imPACts“ arbeiten zahlreiche renommierte Forschungseinrichtungen mit international tätigen Industrieunternehmen zusammen, um neue prozessanalytische Messtechniken zur Optimierung von Produktionsprozessen zu entwickeln und ist ein Projekt des „Österreichischen Forschungsnetzwerks für Prozessanalytik“(PAC). "Ziel ist es, chemische und biochemische Prozesse zuverlässig zu analysieren, genau zu verstehen und zielgerichtet zu verbessern“, sagt Gabriele Anderst-Kotsis, Vizerektorin für Forschung. Das Projekt verfügt über eine Laufzeit von vier Jahren mit einem Budget von 6,7 Mio. Euro. Beteiligt sind 19 Partner: elf Unternehmen und acht wissenschaftliche Partner, darunter drei Institute der JKU ((Institut für angewandte Physik, Institut für Mikroelektronik und Mikrosensorik, Department of Knowledge-Based Mathematical Systems/Fuzzy Logic Labor Linz-Hagenberg).

Rohstoffe und Energie reduzieren
An der Eröffnungsfeier am 13. Oktober an der Kepler-Uni nahmen rund 80 Gäste teil, darunter zahlreiche Partner und Fördergeber sowie VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft. Forschungslandesrätin Doris Hummer, JKU-Vizerektorin für Forschung Gabriele Anderst-Kotsis, Anton Friedl (TU Wien, Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften) und Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research (UAR) wohnten der Eröffnung bei. Highlight des Abends: Ein Vortrag von OMV-Innovationsmanager Walter Böhme über die „Standortsicherung durch Forschung“. „Prozessanalytik hilft Unternehmen, die Kosten für Prozesszeiten, Rohstoffe und Energie zu reduzieren und trägt somit zur Absicherung und Stärkung der Konkurrenzfähigkeit am Industriestandort Österreich bei“, sagt Robert Holzer, „imPACt“-Konsortialführer von der RECENDT GmbH. Die JKU legt bei allen ihren Kooperationen großen Wert auf die Verbindung von Grundlagenforschung mit kooperativer Forschung im vorwettbewerblichen Bereich.

„Die Bewilligung des K-Projekts ‚imPACts“ bestätigt die gute Performance der JKU im COMET-Förderprogramm und dass es uns sehr gut gelingt, nationale Forschungsmittel einzuwerben. Erfreulich ist auch, dass bei diesem 5. COMET-Call das Konsortium mit dem Institut für angewandte Physik sogar um ein drittes JKU-Institut erweitert werden konnte. Damit ist eine noch breitere interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Projektpartner gewährleistet“, freut sich JKU-Vizerektorin Anderst-Kotsis.
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