30.09.2014, 16:14 Uhr

Studie: Umsatzstarke Betriebe in Linz angesiedelt

LINZ. Die von der "Wirtschaftsauskunftei Bisnod D&B" präsentierten Top 1.000 der umsatzstärksten Betriebe Österreichs zeigt für den Wirtschaftsraum Linz erfreuliche Ergebnisse. In Linz sind hinter Wien die umsatzstärksten Betriebe beheimatet. „Das Ergebnis zeigt, dass die Unternehmer, trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen, Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Linz haben. Denn eines ist klar, die Linzer Wirtschaft braucht große Industrieunternehmen als Leitbetriebe und Wegbereiter für die als Zulieferer tätigen Klein- und Mittelbetriebe", sagt Bürgermeister Klaus Luger. 62 der umsatzstärksten Unternehmen sind in Linz angesiedelt und mit insgesamt 205.000 Arbeitsplätzen ist die Landeshauptstadt ein wichtiger Wirtschaftsmotor Österreichs. Luger: "Wir müssen aber weiterhin Rahmenbedingungen schaffen, um Stabilität zu gewährleisten.“ Viele Investitionen und Zukunftsprojekte wie beispielsweise die Zweite Schienenachse, die Umsetzung des Westrings oder die Umgestaltung des Linzer Hafens sollen den Wirtschaftsraum Linz weiter stärken. Der Neubau des früheren Allianz-Gebäudes an der Unteren Donaulände, die Erweiterung des TechCenters, die Ansiedlung der börsennotierten S&T AG sowie die Öffnung des Baus 2 der Tabakfabrik als Kreativzentrum zeugen von der Vielfalt der Linzer Wirtschaft.

„Mit der Teilverlandung der drei Hafenbecken im Linzer Osten konnten wir rund 62.000 Quadratmeter an Fläche gewinnen, die teilweise für hochwertige Betriebsansiedelungen zu Verfügung stehen“, so Bürgermeister Luger. Aber nicht nur die international agierende Linzer Industrie, auch ein starker Handel als wichtiger Arbeitgeber sowie vielfältige Dienstleistungsangebote bringen Linz ins wirtschaftliche Spitzenfeld. Trotz Neuansiedlungen international tätiger Unternehmen in Linz und relativ stabiler Wirtschaftslage, steht der Wirtschaftsraum vor großen Herausforderungen. Rahmenbedingungen haben sich geändert, internationale Spielregeln verschärfen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Die Zukunftsfähigkeit des Produktionsstandortes wird in Frage gestellt. Daher betont Bürgermeister Luger abermals seine Idee eines Industriefonds. „Ein Industriefonds, über den sich Gemeinden, Städte, Land, Bund und Private an strategisch wichtigen Unternehmen beteiligen, schafft Stabilität. Gemeinsam mit der Mitarbeiterbeteiligung gäbe es so einen stabilen Eigentümer, der die langfristige Entwicklung des Unternehmens im Auge hätte.“
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