13.04.2017, 08:49 Uhr

Versicherungsbetrug ist teuer

Josef Stockinger berichtete über den Schaden, der bei Versicherungsbetrug entsteht. (Foto: OÖV)

Falschangaben vor der Versicherung haben nicht nur für den Betroffenen selbst Folgen.

Mehr als 500 Million Euro umfasst der jährliche Schaden, der durch Versicherungsbetrug entsteht. Dies trifft nicht nur den Versichernden. "Die Folgen wirken sich auch auf den Kunden aus, vor allem durch Prämienerhöhungen", sagt Josef Stockinger, Vorsitzender des Instituts für Versicherungswirtschaft. Das Spektrum der Betrugsformen reicht dabei von falschen Angaben über das kaputte Elektrogerät bis hin zu fingierten Verkehrsunfallserien und nachgewiesenen Eigenbrandstiftungen.

Hemmschwelle soll erhöht werden

Für die Zukunft soll es Ziel sein, die Hemmschwelle für Versicherungsbetrug zu erhöhen. So sollen mithilfe von neuen Technologien und sogenannten "Screenings" Betrugsfälle schneller aufgedeckt werden. Zusätzlich will man neue Wege finden, um mehr Bewusstsein gegen Versicherungsbetrug zu schaffen. Problematisch sei nämlich vor allem, dass rund ein Viertel der Österreicher keine kriminelle Handlung bei Falschangaben vor der Vesicherungsgesellschaft sieht.
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