04.09.2014, 11:02 Uhr

Weiße Fahne zeigt Erfolg neuer Lehrmethoden

LINZ (jog). Seit einigen Tagen weht über der Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege an der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz die Weiße Fahne. Sie ist sichtbares Zeichen dafür, dass sämtliche Absolventinnen die Abschlussprüfungen der Diplomausbildung „Kinder- und Jugendlichenpflege“ im ersten Anlauf gemeistert haben. 21 hochqualifizierte Diplomandinnen bereichern nach dreijähriger umfassender theoretischer und praktischer Ausbildung ab sofort das Spezialgebiet der Kinder- und Jugendlichenpflege. Im heurigen Diplom-Jahrgang war tatsächlich kein Mann vertreten – eher die Ausnahme. Eine Ausnahme stellt auch eine Weiße Fahne dar, denn sie wird nur dann gehisst, wenn von den Auszubildenden sowohl die praktische als auch die theoretische Diplomprüfung samt Fachbereichsarbeiten im ersten Anlauf positiv absolviert wurden. Dass die Flagge nun nach 2011 schon wieder ausgepackt werden konnte, liegt laut Martha Böhm, der Direktorin der Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege Linz, möglicherweise an einer neuen Lehr- und Lernform, die an der Schule praktiziert wird: „Die Klasse war besonders interessiert, offen für Neues und diskutierfreudig. Sie zählte allerdings in Österreich zu den ersten Jahrgängen, die sich im Rahmen dieser Ausbildung über die pädagogische Methode des problemorientierten Lernens Fachwissen und Kompetenzen angeeignet haben und nach dieser unterrichtet wurden.“ Ein Erfolgsmodell, das an der Schule weiter verfolgt und auch bei der am 1. Oktober beginnenden „Diplomausbildung Kinder- und Jugendlichenpflege“ zur Anwendung kommen wird.
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