06.10.2014, 13:42 Uhr

Wolfgang Eder ist neuer Weltstahlpräsident

(Foto: voestalpine)
Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender des voestalpine-Konzerns, übernahm heute als erster Österreicher die Funktion des Weltstahlpräsidenten. Er steht damit für ein Jahr an der Spitze einer der weltweit größten Branchenverbände mit rund 170 Verbandsmitgliedern, die 85 Prozent der globalen Stahlproduktion darstellen.

Eder (62) wurde bereits vergangenes Jahr in Sao Paolo zum Vizepräsidenten gewählt und ist seit Oktober 2010 Mitglied des Executive Committee des Weltstahlverbandes („World Steel Association - worldsteel“). Er folgt dem Koreaner Joon-Yang Chung als Präsident nach, der nun für ein Jahr einer der beiden Vizepräsidenten ist. Nach Ablauf der worldsteel-Präsidentschaft wird auch Wolfgang Eder entsprechend des Verbandsreglements nochmals für eine Periode als Vice-Chairman fungieren. „Die Bestellung ist eine Bestätigung für den erfolgreichen Weg, den unser Unternehmen in den letzten 15 Jahren gegangen ist. Mit der strategischen Ausrichtung auf Qualitäts- und Technologieführerschaft – insbesondere in der Weiterverarbeitung – haben wir uns international eine Vorreiterrolle erarbeitet“, so Eder.

„In meiner neuen Rolle sind mir vor allem drei Themen ein großes Anliegen. Einerseits der Beitrag der Stahlindustrie zum globalen Klimaschutz, die Lebenszyklus-Betrachtung des Werkstoffs Stahl und der langfristige Wandel der Branche vom Massen- zum Qualitätsstahl“, skizziert Eder sein Programm. „In den vergangenen Monaten ist international viel Bewegung in die Diskussion um die Entwicklung eines weltweiten Level Playing Field in der Stahlindustrie gekommen. Auch auf worldsteel-Ebene werden gleiche Wettbewerbsbedingungen vor allem in der Energie- und Klimapolitik immer mehr zu einem Thema.“
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