04.07.2017, 10:15 Uhr

Zu Gast bei den Besten

Stelzer mit Jean-Claude Juncker und Johannes Hahn (v. l.). (Foto: Land OÖ/Kraml)

Seine erste Auslandsreise führte Landeshauptmann Thomas Stelzer nach Brüssel, Eindhoven (braband) und Utrecht.

BRÜSSEL/EINDHOVEN/UTRECHT (spm). Persönliche Treffen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie den EU-Kommisaren Günther Oettinger und Johannes Hahn bildeten für Thomas Stelzer den Auftakt seiner ersten Auslandsreise als Landeshauptmann. Dabei wurde vorrangig über Naturschutz, Flüchtlingspolitik und Internet-Ausbau gesprochen. "Es waren sehr gute Gespräche. Juncker hat sich viel Zeit genommen und war sehr gut über unsere Themenlage informiert", so Stelzer. Juncker betonte auch, dass in nächster Zeit mit keiner neuen Flüchtlingswelle zu rechnen ist. Im Gespräch mit Oettinger habe sich zudem gezeigt, dass Oberösterreich beim Breitbandausbau auf EU-Unterstützung hoffen darf.


Von den Besten lernen

Die Reise ging weiter in die Niederlande in die Region Noord-Brabant. Diese gilt als eine der innovativsten Idustrieregionen Europas, mit dem Brainport-Eindhoven als Zentrum der Technologieentwicklung. Rund 7.000 Hightech-Firmen mit insgesamt mehr als 50.000 Mitarbeitern sind hier angesiedelt. Auf Innovation wird auch in Utrecht gesetzt, wo es mehr als 400 Start-ups in den Bereichen Gesundheit, Medizintechnik, Gametech sowie Cleantech gibt. Auch hier wurden verschiedene innovative Firmen besucht. Robin Berg hat zum Beispiel eine Technologie entwickelt, wie Solarstrom von Häusern in Autos gespeichert und bei Bedarf wieder zurückgegeben werden kann. "Die Fokussierung auf die Schwerpunkte, das Selbstbewusstsein, sich international darzustellen, aber auch das gelingende Miteinander von Verwaltung, Wissenschaft und Unternehmen sind etwas, worauf auch wir noch mehr Wert legen werden", fasst Stelzer seine Eindrücke zusammen. Mit beiden Regionen wird zudem eine intensivere Zusammenarbeit angestrebt. "In Summe war es eine gute Entscheidung, die erste Auslandsreise im Amt nicht nur nach Brüssel zu machen, sondern auch in diese sehr erfolgreiche Europaregion. Vielleicht sind ja in ein paar Jahren dann die Niederländer unterwegs zu uns, weil wir sie im Ranking abgehängt haben", so Stelzer.
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