„Bewusst erleben“ ein gutes Thema

Elisabeth Brugger und Robert Druml hatten sich viele Gedanken gemacht.
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WEIßPRIACH (ram). Im Rahmen von „Tu was, dann tut sich was“ hat sich die Volksschule Weißpriach mit dem Projekt „Bewusst erleben“, ein ergeiziges und hohes Ziel gesteckt. Der Grundgedanke der beiden Organisatoren, Elisabeth Brugger und Robert Drumelwar, das ganze Projekt auf die Region Weißpriach zu beziehen. Gespäche mit der Schulleitung der VS Weißpriach, der Bevölkerung und vor allem mit den Eltern der Schulkinder folgten und so wurde im Mai 2011 mit dem Projekt begonnen.

Der erste Schwerpunkt war das Brot
Wie kommt das Brot auf den Tisch? Mit Pferden und einem einfachen Pflug wurde das Feld bestellt und mit der Saat des Tauernroggens begonnen. Dokumentiert wurde das Wachstum bis hin zum Vermahlen des Getreides. Ein wichtiges Thema dabei war auch der Vergleich zwischen Mensch und Maschine. Was früher in mühevoller Handarbeit verrichtet werden musste, besorgen heute Maschinen. Und um das zu verdeutlichen, wurde der Teig für das Brot mit der Hand geknetet und schließlich in einem alten Holzbackofen gebacken.

Auch wurde die Frage gestellt, was kommt auf das Brot? Hier wurden Aufstriche und Marmeladen von Hand hergestellt. Und dass die Marmelade nicht nur aus dem Glas kommt, dazu haben die Kinder selbst Schwarzbeeren geplückt und mit Hilfe ihrer Eltern diese zu einer köstlichen Marmelade verarbeitet. Diese wurde im Zuge des Bauernherbstes verkauft und der Erlös darauswieder in das Projekt investiert. Ebenso stellte sich ein Weißpriacher Imker zur Verfügung und die Kinder durften die Produktion von Honig hautnah miterleben. Neben dem Werkzeug eines Imkers wurde auch die Herstellung eines Bienenstockes gezeigt. Darüber hinaus gab es Informationen über Krakheiten und Feinde der Bienen. Der Höhepunkt dieses Workshops war natürlich das Auskauen von Honigwaben.

Einen hohen Stellenwert in diesem Projekt hatte der Zusammenhalt. So fand auch ein generationenübergreifendes Keksebacken statt, welches bei den Senioren sehr großen Anklang fand. Dazu haben sich auch gleich acht Frauen bereit erklärt, die freiwillig Schürzen mit dem Logo „Kekse backen“ nähten. Auch hier zeigte sich wieder, dass eine kleine Schule Großes zu leisten im Stande war.

Den Abschluss bildete die große Schlussveranstaltung in der Turnhalle der Volksschule Weißpriach, wo jedes Kind einen Teil des Projektes in Form eines Dialoges, unterstützt mit eienem kleinen Filmclip, präsentieren durfte. Ein nicht unwesentlicher Aspekt bei diesem Projekt war der Gedanke der Nachhaltigkeit und der Bewustseinsbildung im Hinblick, wie wertvoll die Gemeinschaft ist. Hier wurde auch den vielen Helfern, Gönnern und Sponsoren, ohne die dieses Projekt so nicht möglich gewesen wäre, gedankt.

Zur Erinnerung bekam jedes Kind eine Projektmappe überreicht. Über dieses Projekt gibt es auch eine DVD, die käuflich erworben werden kann. Der Erlös kommt der VS zu Gute.

Elisabeth Brugger und Robert Druml hatten sich viele Gedanken gemacht.
Organisatoren, Schüler, Lehrer und Eltern präsentierten bei der großen Abschlussveranstaltung stolz ihr Projekt.
Autor:

Reinhold Mayer aus Lungau

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