„Ich war für vier Minuten klinisch tot, danach drei Tage im Koma"

Mosho Maitreya alias Patric Monté.
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  • Mosho Maitreya alias Patric Monté.
  • Foto: IOA (Institute of Awareness)
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

KATSCHBERGHÖHE, WIEN. Wahlheimat Wien seit 2013, Heimat Katschberghöhe seit der Geburt: So schaut die geografische Verwurzelung des „Exil-Lungauers“ Mosho Maitreya alias Patric Monté aus.

"Viele leben nicht 'echt'"

Den Namen "Mosho Maitreya" gaben ihm übrigens zwei indische Frauen. Mosho heißt auf Deutsch "Zauberer" und Maitreya "Der liebende Freund". Was Mosho Maitreya so interessant macht, ist seine unkonventionelle Sicht auf das Leben, die Realität und die Welt, sowie seine Art zu leben – die sogenannte "Mosho Methode". „Die meisten Menschen leben nicht ihr eigenes Leben, sondern entsprechen lediglich, um zu entsprechen, wie es ihnen die komplett durchorganisierte Gesellschaft vorgibt“, sagt Patric. „Es sind gleichgeschaltete Programme, in dem jeder von uns aufwächst. Elternhaus, Schule, Berufsausbildung et cetera sozialisieren uns und konditionieren uns auch gleichzeitig. Diese Programme gilt es zu beenden, um ein bewusst echtes Leben leben zu können – jenes Leben, das jeder Einzelne für sich leben möchte“, ist Mosho Maitreya überzeugt.

Er lag drei Tage im Koma

Seine Sicht der Dinge kommt nicht von ungefähr: es gab einen Wendepunkt in Mosho Maitreyas Leben. Im Alter von 21 Jahren hatte der heute 36-Jährige einen schweren Autounfall, der sein Leben geprägt hatte. „Ich war für vier Minuten klinisch tot, danach drei Tage im Koma. Ich kam aber zum Glück wieder zurück ins Leben“, erzählt Patric. Dieser einschneidende Moment führte zum kompletten Umkrempeln seiner Lebensweise. „Durch einen Mentor bin ich in die Materie des 'Zen Buddhismus' und den 'Dharma' (Lehre von Buddha), die auf vielschichtigen Kulturen in Indien bauen, gekommen“, erklärt Mosho. Ein paar Jahre danach, im Alter von 26 Jahren, konvertierte der Katschberger dann vom Christentum zum Buddhismus, der mehr als freiwillige Lehre und Spiritualität als als Religion zu verstehen ist und somit exzellent in sein „neues Leben“ passte.

Das ist Moshos Materie:

Die Beschäftigung mit Bewusstseinsforschung sowie mit diversen paradoxen Themen und Inhalten wurde für Mosho Maitreya alias Patric Monté, der sich zwischendurch auch immer wieder der Schauspielkunst widmet, zur Berufung. Heute ist der Hauptschulabsolvent und frühere Barkeeper und Animateur beratender Mystiker, Tantriker und Bewusstseins-Lehrer. Was sein Beschäftigungsfeld genau ist, erklärt Monté so: "Eigene Selbsterkenntnis ist das Fundament dafür, alle Grenzen unseres Verstandes zu überwinden, der unser Selbst und unser Bewusstsein in den Schranken von programmierten Reizreaktionsmustern gefangen hält. Wenn unser Dasein irgendeinen Sinn haben darf, dann nur den einen, endlich bewusst zu begreifen, zu erkennen und in aller Achtsamkeit zu handeln. Unsere erfundene Wirklichkeit ist nur noch lenkbar, wenn wir sie auf eine ganzheitliche Weise erfassen und durch unser Selbst erkennen, um so alle komplexen Zusammenhänge auf einer höheren Ebene zu begreifen. Unser Bewusstsein ist das Instrument, mit dem wir bewirken, was wir erleben. Denn nur wir selbst sind es, die unser eigenes Hologramm programmieren, in dem wir uns bewegen. Der Weg ist immer der Weg!"

Seminar am Katschberg

In Seminaren versucht Monté seinen Klientinnen und Klienten, die aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen kommen, zu helfen, eben ihren persönlichen Weg zu finden. Demnächst wird es auch eines dieser Seminare am Katschberg geben. Auch ein Buch zum Thema hat Mosho Maitreya vor kurzem herausgebracht. Patric Montés beziehungsweise Mosho Maitreyas dreistündiges „Masterkey-Seminar“ mit Buchpräsentation am Katschberg findet am 18. August 2018, um 18 Uhr (Treffen und Kennenlernen um 17:30 Uhr) im Hotel Katschbergerhof statt. Dort kann man sich auch anmelden. Seminarbeitrag: 50 Euro.

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