Zeitgeschichte
Österreich-Premiere des Filmes "Mademoiselle Marie"

Gäste aus Cadolzburg - Schauspieler und Regisseur waren bei der Filmvorführung in Mauterndorf dabei. (Bildmitte: Bgm Herbert Eßl; im Hintergrund Initiator Sepp Gruber)
  • Gäste aus Cadolzburg - Schauspieler und Regisseur waren bei der Filmvorführung in Mauterndorf dabei. (Bildmitte: Bgm Herbert Eßl; im Hintergrund Initiator Sepp Gruber)
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Nach den Aufführungen des Bühnenstückes "Mademoiselle Marie" durch die Schauspieler aus der Partnergemeinde Cadolzburg wurde nun auch der Film dazu in Mauterndorf gezeigt.

Durch die Partnerschaft zwischen Mauterndorf und dem fränkischen n Cadolzburg (Deutschland) war kommt es immer wieder zu gegenseitigen Besuchen und Kulturaustausch. Bereits im Sommer 2017 gab es zwei Aufführungen des Musicals "Mademoiselle Marie" in Mauterndorf. Das Stück wurde mitlerweile auch verfilmt und auch als Film eine Erfolgsgeschichte. Das Musical wurde von Peter Ponarth verfilmt und am 19. und 20. Oktober im Kultursaal der Burg Mauterndorf aufgeführt.

Inhalt

In einem fränkischen Dorf nach dem zweiten Weltkrieg wartet die Bäuerin und Lehrerin Marie darauf, dass ihr Mann Hans aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrt. Im Laufe der zehn Jahre nach dem Krieg war aber auch der ehemalige französische Zwangsarbeiter Francois auf den Hof zurückgekehrt und geht der Bäuerin zur Hand. Im Laufe der Jahre verlieben sich die beiden ineinander und das stellt natürlich alle vor Herausforderungen, als Hans aus der Gefangenschaft zurückkehrt.
Der Film beleuchtet aber neben der persönlichen Ebene der Hauptdarsteller - denen es wie vielen anderen in Europa nach dem Weltkrieg erging - sondern auch ein besonderes Projekt, bei dem aus einem Massaker an Zivilisten in Frankreich ein Friedensprojekt entstanden ist: Francois stammt im Film aus einem Ort in der Nähe von Oradour in Frankreich und Marie möchte alles darüber erfahren.

Massaker von Oradour

Am 10. Juni 1944 gegen 10:00 Uhr, begann das Massaker im französischen Oradour. Der Ort wurde dem Erdboden gleichgemacht, es starben über 600 Menschen und es gab nur 6 Überlebende. Einer davon präsentiert den Ort auch im Film. Er setzt sich sein ganzes Leben für ein besseres Verständnis zueinander der früheren Kriegsgegner ein.
Das Massaker von Oradour gilt in Frankreich als Symbol für Kriegsverbrechen und ist scheinbar alles andere als eine Geschichte, welche für ein Musical taugt. Der Cadolzburger Autor Fritz Stiegler sah das offensichtlich anders und so entstand das Stück "Mademoiselle Marie"

Info über den Film auf mademoisellemarie.de

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