Am Arbeitsmarkt Fuß fassen

Die Einrichtung oberrainanderskompetent und Spar dehnen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Nun wird es auch drei Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Handicap im Pongau geben.

PONGAU (jb). Für Jugendliche mit einem Handicap, sei es psychisch oder physisch, ist es schwer genug ein „normales“ Privatleben zu führen. In den Arbeitsmarkt einzusteigen, gestaltet sich für sie noch ungleich schwieriger. Die Einrichtung oberrainanderskompetent in Unken hat es sich zum Ziel gemacht, Jugendliche mit Handicap auf ein möglichst selbstständiges Berufs- und Privatleben vorzubereiten. Rund 120 Jugendliche werden dort in acht Berufsfeldern ausgebildet, 55 davon in der sogenannten Teilqualifikation. In dieser Ausbildungsform werden nur Teile des regulären Berufes vermittelt. Während der Großteil dieser Jugendlichen in den Lehrwerkstätten in Oberrain beschäftigt ist, ist es einigen von ihnen möglich, bereits in der teilqualifizierten Ausbildung in der „echten“ Wirtschaft Fuß zu fassen.

Kooperation – beispielgebend für gelebte Integration
In der Partnerschaft zwischen Spar und oberrainanderskompetent, die seit fünf Jahren besteht, können die Jugendlichen in einer Filiale der Lebensmittelhandelskette eine Teilqualifikation im Einzelhandel absolvieren. „Zwölf Jugendliche werden derzeit im Zentralraum Salzburg in verschiedenen Spar-Filialen ausgebildet“, erklärt Ernestine Harrer, Geschäftsführerin von oberrainanderskompetent, „nun wird dieses bedarfs- und bedürfnisorientierte Ausbildungsangebot für Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf ausgedehnt“. Drei bereits heiß begehrte Ausbildungsplätze gibt es nun auch im Pongau.

Realistische Chancen am Arbeitsmarkt
„Die Jugendlichen durchlaufen dabei alle Arbeitsbereiche bei Spar, vom Einräumen bis zur Kassa, wobei sie von ausgewähltem Personal betreut und von sozialpädagogischen Begleitern von oberrainanderskompetent in der gesamten Ausbildung unterstützt werden“, erklärt Christian Eder, Leiter der Wirtschaftsintegrativen Ausbildung bei oberrain-anderskompetent, „wir halten durchgehend intensiven Kontakt zu den Märkten“. Die Praxis hat bereits vielfach bestätigt, dass dieses Angebot wesentlich zur Förderung und Entwicklung der Jugendlichen beiträgt und ihnen in weiterer Folge ein selbstständiges Leben ermöglicht und eine realistische Chance am Arbeitsmarkt gibt. Spar hat bereits zwei Jugendliche nach dem Abschluss ihrer Teilqualifikation übernommen. Eine erfreuliche Bilanz.

Autor:

Bezirksblätter Pongau aus Pongau

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