Arbeiten mit Holz
Ein "Holzwurm" hat einen "Kennst-di-aus"

Jakob Müllner arbeitet gerne mit dem Rohstoff Holz.
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  • Jakob Müllner arbeitet gerne mit dem Rohstoff Holz.
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Das Arbeiten mit Holz braucht einen "Kennst-di-aus". Ein Lungauer Holz- und Sägetechniker verrät ein paar Details.

RAMINGSTEIN. Sein Lieblingsholz: „Da gibt es keines“, sagt er. „Ich mag jedes Holz. Die Zirbe mag ich nicht mehr ganz so gerne, weil ich einfach schon so viel damit gearbeitet habe“, schmunzelt er, aber ganz glauben darf man ihm Letzteres nicht – dafür ist er zu viel Holzwurm: Jakob Müllner aus Ramingstein. Erst in unserer letzten Ausgabe (Bezirksblätter Lungau, 08/2021 und hier online) haben wir den Kleinkunsthandwerker und fahrenden Wanderarbeiter mit mobiler Bandsäge näher vorgestellt. Bei der Gelegenheit hat er uns auch Wissenswertes über Holz verraten.

Das Trocknen von Holz

Das Trocknen von Holz zum Beispiel: das ist fast schon so etwas wie eine eigene Wissenschaft. Fichte beispielsweise: wird diese auf eine Brettdicke von 24 Millimeter geschnitten und sauber gestapelt, so benötigt dieses heimische Holz bei Lufttrocknung in den wärmeren Jahreszeiten in etwa einen Monat zum Trocknen. Ein 60 Millimeter starker Pfosten braucht dann schon gut drei bis vier Monate; und weiter als auf eine 18-prozentige Trocknung kommt man allein durch Lufttrocknung übrigens nicht hinunter, wie uns Jakob Müllner erzählt; benötigt ein Bauherr trockeneres Holz, so muss dies technisch in einer Trockenkammer erfolgen.

Jakob Müllner arbeitet gerne mit dem Rohstoff Holz.
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"Eiche ist aktuell beliebt"

Berufsbedingt weiß Jakob Müllner auch, was derzeit in Sachen Holz gefragt ist. „Im Trend liegt derzeit Eiche“, sagt er, „aber freilich ist das immer Geschmackssache; denn der eine mag lieber die rote widerstandsfähige Lärche, der andere bevorzugt die weiche warme helle Fichte. Jeder hat da ein eigenes Gefühl dafür und einen eigenen Geschmack“, betont Jakob Müllner. Er selber ist, was das angeht, mehr praktisch orientiert: „Was ich halt gerade brauche; dazu suche ich mir mein passendes Holz dazu“, sagt der Ramingsteiner, der übrigens auch im Vereinswesen kein Unbekannter ist.

Obmann und Samsonträger

Er ist nämlich der Obmann und Träger der Samsongruppe seiner Heimatgemeinde Ramingstein. „Und der Obmann muss immer so einen Bart haben wie der Samson“, schmunzelt Jakob Müllner verschmitzt. Der Ramingsteiner Samson ist übrigens auch zu einem großen Teil aus heimischen Hölzern gefertigt.

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