Polizeimeldung
Fahrlässigkeit führte zu Lawinenabgang

Aktuell herrscht in Teilen des Bezirkes akute Lawinengefahr!  Symbolbild

Wie es in einer Presseaussendung der Polizei Salzburg heisst, führte fahrlässiges Handeln eines Skilehrers zu einem Lawinenabgang.

Am frühen Nachmittag des 14. Jänner 2019 verließ ein 32-jähriger tschechischer Snowboarder und Skilehrer in Obertauern, trotz Lawinenwarnstufe 5, auf einem Südhang hinter einem Hotel die Piste, um im Tiefschnee zu fahren, berichtet die Polizei. Als er im freien Gelände talwärts gefahren sei, habe er eine Lawine im Ausmaß von ungefähr 300 Metern und einer Höhe von drei Metern ausgelöst. Dabei sei zum Teil die Absperrung bzw. Absicherung am Pistenrand mitgerissen worden. Die Ausläufer der Lawine hätten die Rückseite eines Hotels bis zu drei Meter hoch verschüttet. Personen kamen dadurch nicht zu Schaden, so die Exekutive. Die Höhe des entstandenen Sachschadens sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Gegen den 32-Jährigen wird nach Abschluss der Ermittlungen Anzeige wegen des Verdachtes der fahrlässigen Gemeingefährdung an die Staatsanwaltschaft Salzburg erstattet, endet der Bericht.

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