Feuerwehrübung im neuen Kinderspital Schwarzach

Der Atemschutz-Trupp auf dem Weg ins Gebäude. Bis zu 40 Minuten können die Feuerwehrler mit dieser Ausrüstung im verrauchten Gebäude bleiben.
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  • Der Atemschutz-Trupp auf dem Weg ins Gebäude. Bis zu 40 Minuten können die Feuerwehrler mit dieser Ausrüstung im verrauchten Gebäude bleiben.
  • hochgeladen von Julia Hettegger

"Es erfordert schon gute Kondition mit dem Atemschutzgerät zwei Stockwerke zu überwinden. Dabei noch eine verletzte Person zu tragen, ist ein echter Kraftakt", erzählt Patrick Radler, Atemschutzträger bei der Feuerwehr Schwarzach. Er kommt gerade aus dem Haupteingang des neuen Kinderspitals in Schwarzach, zieht sich die Maske vom Kopf und muss erst einmal durchatmen, ehe er sprechen kann.

130 Mann im Einsatz

Zusammen mit 130 Feuerwehrkollegen absolvierte er eine FF-Übung im neuen Gebäude des Krankenhauses. Da das neue Kinderspital den Patientenbetrieb derzeit noch nicht aufgenommen hat, kann das Gebäude für Übungen gut genutzt werden.

Drei große Herausforderungen

Die Übungsannahme war ein Brand im Untergeschoss mit starker Rauchentwicklung bis in die oberen Etagen. 16 "Patienten" galt es zu bergen. Die Feuerwehren sahen sich drei großen Herausforderungen gegenüber: Eine neues, unbekanntes Gebäude, drei Intensiv-Patienten und eingeschränkte Sicht durch starke Rauchentwicklung.

Erfahrungswerte zählen

Die Übung brachte den beteiligten Einsatzorganisationen (FF, Rot Kreuz, Polizei, Kriseninterventionsteam), dem medizinischen Einsatzleiter des KH (Prof. Reinhard Lenzhofer) und dem Brandschutzbeauftragten des KH (Rupert Gruber) wichtige Erkenntnisse. "Wegen der Intensivpatienten mussten auch zwei Ärzte mit Atemschutz ins Gebäude. Die regelmäßigen Übungen unter den Ärzten haben sich bezahlt gemacht", resümiert Prof. Lenzhofer, der mit dem Ablauf der Übung ebenso zufrieden ist, wie der Brandschutzbeauftragte: "Die neue Sicherheitstechnik macht sich bezahlt. Die Brandabschnitte schaffen ein Zeitfenster von rund 60 Minuten, bis Nachbarbereiche vom Rauch erreicht werden." Abschnittsfeuerwehrkommandant Roman Spiegl spricht sich positiv zu solchen Übungen aus, weil die Feuerwehler dabei auch das Gebäude kennenlernen, was die Arbeit im Ernstfall natürlich erleichtere.

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