Pädagogischen Hochschule Salzburg
Frau Lehrerin, eine Frage bitte

Katharina Moser, Studentin aus Mariapfarr.

Katharina Moser aus Mariapfarr: "Lehrerin – das ist mein Traumberuf."

MARIAPFARR, SALZBURG. Katharina Moser ist die erste Lungauerin im neuen Masterstudium Primarstufenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg.

Warum möchten Sie Lehrerin werden?
KATHARINA MOSER:
„Schon während meiner Ausbildung zur Kindergartenpädagogin habe ich bemerkt, dass ich unglaublich gerne mit Kindern arbeite; nicht nur mit den ganz kleinen, sondern auch mit den schon etwas älteren, zwischen sechs und zehn Jahren. Außerdem habe ich eine kreative Ader; zum Beispiel musiziere und singe ich leidenschaftlich gerne. Bei der Trachtenmusikkapelle Mariapfarr spiele ich Saxophon, in Salzburg singe ich beim Ensemble ‚Chorquartier‘ und privat nehme ich auch gerne die Gitarre zur Hand. All das kann ich super in meinen Beruf dann später einbringen."

Wann planen Sie fertig zu werden?
MOSER:
"Nächstes Jahr. Im Spätfrühjahr reiche ich meine Bachelor-Arbeit ein, dann folgt ein Jahr Masterstudium."

Wo würden Sie dann gerne unterrichten?
MOSER:
„Zuerst würde ich gerne Erfahrungen an einer Volksschule im städtischen Bereich sammeln; später sehe ich dann, wohin es mich verschlagen wird.“

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg entschlossen?
MOSER:
„Zum einen, weil ich die Stadt Salzburg liebe, zum Zweiten, weil die Anbindung dorthin relativ gut funktioniert.“
Wie geht es Ihnen mit dem Pendeln, funktioniert das reibungslos?
MOSER: „Die Öffi-Verbindung Richtung Stadt Salzburg ist ausbaufähig, würde ich sagen. Weil die letzte Verbindung in den Lungau um kurz nach 17 Uhr startet und wir aber auch Lehrveranstaltungen spätnachmittags und auch abends haben, geht sich ein tägliches Heimpendeln also nicht immer aus. Du brauchst also, ob du nun willst oder nicht, zumindest einen Studentenheimplatz, oder eine kleine Wohnung. Ausbaufähig für Pendler also, die auf ein Auto verzichten wollen.“

Was glauben Sie, hat sich im LehrerInnen-Beruf zu früher geändert?
MOSER:
„Ich denke, die Vielfalt der Kinder in einer Schulklasse – also die Hintergründe, welche die SchülerInnen aus ihren unterschiedlichen sozialen, kulturellen und nationalen Milieus mitbringen. Diese Ressourcenvielfalt an Humankapital ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance für die Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, jedes Kind aufzufangen, ihm gleichwertige Chancen zu bieten, Wissen zu vermitteln und eine funktionierende zukünftige Gesellschaft zu formen.“

Erzählen Sie ein wenig über Ihr Studium?
MOSER:
"Wir sind jetzt die ersten Absolventen des Bachelor- und Masterstudiums, was in Summe fünf Jahre dauert. Vorher dauerte dieses Studium ja nur drei Jahre. Wir sind also sozusagen die 'Versuchskaninchen', bei denen vielleicht noch nicht alles rund lief und ein wenig nachjustiert werden musste. Diese Anfangserfahrungen werden bestimmt zur Weiterentwicklung dieses neuen Studienganges beitragen."

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