Großer Österreichischer Zapfenstreich in Göriach

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GÖRIACH. Zum Auftakt des Jubiläumswochenende anlässlich 50. Jahre Trachtenmusikkapelle Göriach fand am Abend des 15. Juni der große österreichische Zapfenstreich statt.

Nach einem kurzem Halt keim Kriegerdenkmal bei der Kirche marschierten zahlreiche Vereine aus Mariapfarr, Göriach und St. Andrä hinunter in den Garten des Schlicknhof. 

Hier fand der große Österreichische Zapfenstreich mit der Umrahmung der Musiker der Musikkapelle "St. Göriapfarr" statt. Zu der Kapelle "St. Göriapfarr" zählen - wie der Name schon verrät - Musiker der Musikkapellen St. Andrä, Göriach und Mariapfarr.
Ebenso war die historische Schützenkompanie Mariapfarr aktiv bei der Vorführung dabei.

Nach der Aufführung ging der Festmarsch zum Zelt wo ausgiebig gefeiert wurde.

Die Entstehungsgeschichte des Zapfenstreich

Die Entstehungsgeschichte geht, wie in anderen europäischen Heeren auch, bis in die Zeit des dreißigjährigen Krieges zurück. Mit ihm wird seit Beginn des 17. Jahrhunderts üblicherweise die Nachtruhe musikalisch angezeigt.

Der Marketender hatte dem geselligen Zechen der Soldaten Einhalt zu gebieten, indem er auf ein Trommelzeichen den Zapfen des Schankfasses hineinzuschlagen („zu streichen“) hatte. Dieses Trommelzeichen wurde später durch ein Hornsignal abgelöst, welches – wie auch alle anderen Signale der k. u. k. Armee – von Michael Haydn stammen soll.

Mit der Zeit wurde aus der musikalischen Umrahmung dieser militärischen Aktion zur Nachtwache ein eigenes Zeremoniell, bei dem verschiedene militärische Musikstücke gespielt wurden. Das Zeremoniell des Zapfenstreiches scheint bei der österreichischen Armee erstmals in einem Reglement des Infanterie-Regiments Graf von Lacy aus dem Jahre 1769 auf. Seither ist das Abspielen des „Großen Zapfenstreiches“ in den verschiedenen Varianten beim österreichischen Heer üblich.

So wurde im Jahre 1853 in Olmütz der Große Zapfenstreich, der dem heutigen sehr ähnlich ist, mit 13 Infanterie-, 13 Jäger- und 11 Kavalleriekapellen unter persönlicher Leitung des damaligen Armeekapellmeisters Andreas Leonhardt vor Kaiser Franz Joseph I., dem Zaren Nikolaus I., fast allen Erzherzogen der Monarchie, den Prinzen von Preußen, Bayern und Württemberg und vielen in- und ausländischen Offizieren aufgeführt.

Das Musikstück wird heute zu feierlichen zivilen oder militärischen Anlässen wie großen Jubiläen oder Ausmusterungen und Angelobungen durch Musikkapellen bzw. die Militärmusik des Bundesheeres aufgeführt.

Der Große Österreichische Zapfenstreich weist dabei Ähnlichkeiten zu dem in Deutschland bekannten Großen Zapfenstreich auf, vor allem aufgrund der Abfolge von bestimmten Musikstücken gleicher Zweckbestimmung (Hymnen und Märsche).

Fixe Bestandteile des Großen Österreichischen Zapfenstreichs sind die Österreichische Bundeshymne und der Traditionsmarsch O du mein Österreich; variabel einzufügen sind die jeweilige Landeshymne und ein weiterer Traditionsmarsch – meist wird der Radetzky-Marsch oder ein Traditionsmarsch aus der jeweiligen Region gewählt.

(Quelle: Wikipedia | Bilder Matthäus Schröcker)

Autor:

Matthäus Schröcker aus Lungau

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