Kirchweihfest in Mariapfarr: die Lungauer Mutterkirche erstrahlt in neuem Glanz

Stefan Prießnitz beim Restaurieren von Wand- und Gewölbemalereien.
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  • Stefan Prießnitz beim Restaurieren von Wand- und Gewölbemalereien.
  • Foto: Pfarre/Rupert Kößlbacher
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

MARIAPFARR. Die Renovierungsarbeiten in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria vom Trost in Mariapfarr sind abgeschlossen. So wird am kommenden Montag, 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, die Pfarre nicht nur ihr Patrozinium, sondern auch das Kirchweihfest. Erstmals nach zwei Jahren wird sich die Pfarrgemeinde wieder in Lungaus Mutterkirche versammel. Den Festgottesdienst, um 9 Uhr, wird Erzbischof Franz Lackner zelebrieren.

Zwei Jahre wurde gearbeitet

Zwei Jahre dauerten die Renovierungsarbeiten, bei denen insgesamt rund zwei Millionen Euro investiert worden sind. In der Zwischenzeit wich die Pfarrgemeinde für liturgische Feiern in den Joseph-Mohr-Saal im Pfarrhof, in den Turnsaal der neuen Mittelschule oder in die Zeugstätte aus; bei Schönwetter konnte unter freiem Himmel gefeiert werden. Ausweichquartiere boten zudem die der Pfarre zugehörigen Kirchen in Althofen, Göriach, Weißpriach und St. Andrä im Lungau.

Neuer Altar werde überraschen

„Rundherum ist alles wunderschön geworden“, freut sich Pfarrer Bernhard Rohrmoser, „angefangen von der sehr aufwendigen Sanierung und Erneuerung der Friedhofsmauer bis hinein in alle Winkel der Kirche, über die Georgskapelle bis hinunter zur Krypta.“ Renoviert und restauriert wurden weiters die Wand- und Gewölbemalereien, die acht gotischen Tafelbilder, der Hochaltar, das Kirchengestühl, der Steinboden und die Fenster. Außerdem wurde ein neuer, barrierefreier Seiteneingang angelegt. Eine besondere Überraschung werde der neue Altar sein, so Rohrmoser; ein Findling aus Schaidberger Marmor mit einer tiefsinnigen Entstehungsgeschichte; bis zur Einweihung soll dieser verhüllt bleiben.

"Stille Nacht..." wurde in Mariapfarr getextet

Dass die Einweihung der renovierten Kirche in das Stille-Nacht-Jubiläumsjahr falle, sei ein weiterer Grund zur Freude, sagt Rohrmoser. Joseph Mohr, der damals als Hilfspriester in Mariapfarr tätig war, hat den Liedtext des weltberühmten Weihnachtsliedes vor 200 Jahren in Mariapfarr geschrieben.

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