Theater St. Margarethen
Seit 1969 bis heute, unterhalten sie die Leute

Nach 50 Jahren auf der Bühne gönnt sich die Theatergruppe St. Margarethen im Lungau sprichwörtlich "ein Wochenende im Paradies".
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  • Nach 50 Jahren auf der Bühne gönnt sich die Theatergruppe St. Margarethen im Lungau sprichwörtlich "ein Wochenende im Paradies".
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Nach 50 Jahren auf der Bühne gönnt sich die Theatergruppe St. Margarethen im Lungau in der kommenden Spielsaison 2019/2020 ein Wochenende im Paradies, das heißt die Show geht weiter.

ST. MARGARETHEN. Seit 50 Jahren wird in St. Margarethen im Lungau Theater gespielt. Begonnen hat alles beim Zallerwirt; später war man als Wanderbühne mit teils lustigen und teils auch traurigen Volksstücken unter der Leitung von Peter Löcker senior unterwegs. Weiter ging es dann – wie der heutige Leiter des Ensembles, Tom Kerschhaggl, berichtet – ab 1984 an einer fixen Spielstätte mit unzähligen Bauernschwänken, wie „Thomas auf der Himmelsleiter“ oder „Bäckermeister Stritzl“, womit sich die Gruppe in die Herzen der Zuschauer spielte.
1998 kam es unter der Leitung von Hans Hofer zu einem schauspielerischen Höhepunkt: „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“ stand erfolgreich am Programm. In der Titelrolle war Balthasar Kerschhaggl, als Petrus war Josef Eppensteiner und als Tod Thomas Kerschhaggl zu sehen – um nur einige Namen zu nennen.

Tom Kerschhaggl und Britta Wieland bei den Probearbeiten zu "Weekend im Paradies".
  • Tom Kerschhaggl und Britta Wieland bei den Probearbeiten zu "Weekend im Paradies".
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Ab dem Jahrtausendwechsel konnte mit moderneren Komödien der Erfolg weiter gesteigert werden. Ab dieser Zeit zählt die Theatergruppe zu einer der erfolgreichsten außerberuflichen Amateurtheatergruppen in ganz Österreich. Stolz ist die Gruppe auch darauf, dass sie die erste deutschsprachige Laiengruppe war, die ein Stück aus der Weltliteratur, nämlich „Der brave Soldat Schwejk“, im Jahr 2005 auf die Bühne bringen konnte. Unter der Leitung von Thomas Kerschhaggl, der die Gruppe seit 2003 leitet, lieferte das über 20 Personen umfassende Ensemble mit „Otello darf nicht platzen“ – mit Franz Zaller in seiner Lebensrolle –, „Der Floh im Ohr“, „Außer Kontrolle“, „Spiel`s noch mal, Sam“, „Und alles auf Krankenschein“, „Ewig rauschen die Gelder“, und im letzten Spieljahr „Der Meisterboxer“ noch einige weitere sehr erfolgreiche Produktionen ab. Seit 1996 arbeitet man mit verschiedenen Profiregisseuren und dem Amateurtheaterverband zusammen; dadurch entwickelte sich das Ensemble schauspielerisch stetig weiter, und behält dabei stets die Wünsche des Publikums im Blick.

Zum Stück „Weekend im Paradies"

„Weekend im Paradies": Samstagvormittag im Ministerium, Regierungsrat Oscar Blümel, sonst immer der Erste an seinem Platz, kommt zu spät ins Büro. Dass er schon wieder nicht befördert wurde, hat er reichlich begossen – mit ungeahnten Folgen. Die Kollegen rüsten sich schon fürs Wochenende am Prebersee. Die Abgeordnete Haubenschild hat gerade einen umfangreichen Bericht über die empörende Sittenlosigkeit im dortigen Hotel "Zum Paradies" abgeliefert. Eine Hotelnachbarin namens Badrian hatte sich beschwert. Blümel wittert die Chance, endlich Initiative zu zeigen. Freilich ahnt er nicht, dass er im Paradies das komplette Ministerium antrifft. Turbulenzen und Peinlichkeiten, die ihm genügend Stoff zur Profilierung liefern – wenn auch anders als geplant.

Autor:

Peter J. Wieland aus Lungau

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