Sonderausstellung im Museum Kuchl: "Der Georgenberg"

Der Georgenberg gilt als schon lange bewohnt, es wurden hier aus der Keltenzeit Funde gemacht. um 470 lebte der heilige Severin auf dem Georgenberg.
  • Der Georgenberg gilt als schon lange bewohnt, es wurden hier aus der Keltenzeit Funde gemacht. um 470 lebte der heilige Severin auf dem Georgenberg.
  • Foto: Museum Kuchl
  • hochgeladen von Daniela Jungwirth
Wann: 26.10.2014 13:30:00 bis 26.10.2014, 17:30:00 Wo: Museum, Kuchl auf Karte anzeigen

Der Georgenberg hat für Kuchl und dem Land Salzburg eine außerordentlich hohe historische Bedeutung. Der Berg und sein näheres Umfeld werden in dieser Ausstellung eingehend beleuchtet. Immerhin ist der Georgenberg möglicherweise bereits seit der Jungsteinzeit durchgehend besiedelt, die Kelten und Römer kannten ihn, der hl Severin hat ihn besucht und die Kuchler lieben ihn als lokales Unikum und Naherholungsgebiet.

begleitende Buchveröffentlichung

Eine begleitende Buchveröffentlichung beinhaltet die in der Ausstellung behandelten und auch weitere Themen, sowie aktuelle Erkenntnisse rund um den Georgenberg aus den Bereichen Archäologie, Geschichte und Kirchengeschichte. Vor mehr als 50 Jahren wurde am Georgenberg wertvolles Kulturgut von der Universität München ausgegraben und geborgen. Alle Funde und Exponate wurden nach München gebracht und sollten dort wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

Durch den plötzlichen Tod des Münchner Forschungsleiters lagen die Funde für viele Jahre unbearbeitet in einem Depot. Niemand kümmerte sich um diese Exponate. Jahre später ging das Kuchler Kulturgut über Umwege ins Salzburg Museum, wurde dort gelagert und wartete seitdem auf wissenschaftliche Aufarbeitung.

Aktuelle Neufunde

Auf Grund dieser Tatsachen und auch auf Grund aktueller Neufunde bekannte sich der Museumsverein Kuchl bereits 2012 dazu die Sache in die Hand zu nehmen. Im Auftrag des Museums Kuchl wurden daher in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg, dem Bundesdenkmalamt und dem Salzburg Museum einerseits diese Altfunde nun wissenschaftlich aufgearbeitet und andererseits geophysikalische Oberflächenprospektionen durchgeführt. Die aktuellen Erkenntnisse der Altfundaufarbeitung und der Oberflächenprospektionen, sowie z. T. bisher noch nie der Öffentlichkeit zugängliche Exponate bilden einen wesentlichen Bestandteil dieser Ausstellung.

Öffnungszeiten:
10. Mai - 26. Okt.: Do., Fr., Sa., So. und Feiertage: 14.30 - 18.30 Uhr. Führungen, auch außerhalb der angeführten Öffnungszeiten, auf Anfrage.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen