Universität Salzburg
Sprachwissenschaftlerin erforscht Lungaus Ortsnamen

Professor Dr. Oliver Jens Schmitt (ÖAW) und Doktorandin Magdalena Schwarz.
  • Professor Dr. Oliver Jens Schmitt (ÖAW) und Doktorandin Magdalena Schwarz.
  • Foto: ÖAW/Daniel Hinterramskogler
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

Die Doktorandin Magdalena Schwarz aus Schwarzach im Pongau beschäftigt sich am Fachbereich Linguistik der Universität Salzburg mit der Etymologie der Lungauer Ortsnamen.

SCHWARZACH, SALZBURG, LUNGAU. Für ihre Dissertation „Die Ortsnamen im Lungau“ wurde der Doktorandin Magdalena Schwarz aus Schwarzach im Pongau am Fachbereich Linguistik der Universität Salzburg das DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zuerkannt. „Ich freue mich sehr und bin sehr dankbar“, sagt Magdalena Schwarz, die ursprünglich aus Niederösterreich stammt, und die für das Stipendium seit Juli eine dreijährige Anstellung am Fachbereich Linguistik an der Universität Salzburg innehat.

Die Etymologie der Lungauer Ortsnamen

In ihrer Dissertation beschäftige sich Magdalena Schwarz laut Angaben der Universität Salzburg mit den Ortsnamen des Lungaus. Sie zeichnet deren Geschichte nach, einerseits anhand von Belegen aus Urkunden und anderen historischen Quellen, andererseits mit Hilfe sprachwissenschaftlicher Methoden. Die sogenannte Etymologie eines Ortsnamens beschreibt dessen ursprüngliche Bedeutung und den sprachlichen Wandel, den der Name im Laufe der Geschichte erfährt. Die Geschichte eines Ortsnamens erzählt oft auch die Geschichte der Bewohner und der Ereignisse des betreffenden Ortes und gibt Aufschluss über die Vergangenheit einer Region.

"HELSON" beschäftigt sich mit Salzburgs Ortsnamen

Mit ihrer Dissertation führe die junge Wissenschaftlerin laut der Universität Salzburg das Projekt und die Buchreihe HELSON (Historisch-etymologisches Lexikon der Salzburger Ortsnamen) weiter und leiste damit einen wichtigen Beitrag für die Salzburger Ortsnamenforschung. Das Thema von Schwarz Doktorarbeit sei Thema des Lexikonbandes, der im Anschluss als Lungau-Band erscheinen soll.

Das Historisch-etymologische Lexikon der Salzburger Ortsnamen, ins Leben gerufen von den Salzburger Universitätsprofessoren Thomas Lindner und Ingo Reiffenstein, befasse sich mit der ausführlichen Aufarbeitung des Salzburger Namenmaterials. Flächendeckend würden sämtliche Salzburger Ortsnamen quellenmäßig aufbereitet und etymologisch beschrieben werden.

Flachgau und Tennegau sind bereits veröffentlich

Der Flachgau und der Tennengau wurden laut der Uni Salzburg bereits veröffentlicht; nun sollen auch die anderen Regionen ausgearbeitet werden. Das gesamte Projekt und die damit erscheinende Buchreihe spiele eine wichtige Rolle für die Salzburger Ortsnamenforschung im Speziellen, aber auch für andere Disziplinen, wie die Regionalgeschichte, Heimatkunde et cetera.

Autor:

Peter J. Wieland aus Lungau

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