Flugzeugabsturz
Vermisster Segelflieger im Riedingtal gefunden

Drei Helikopterbesatzungen des Innenministeriums waren im Einsatz
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  • Drei Helikopterbesatzungen des Innenministeriums waren im Einsatz
  • Foto: Bergrettung Lungau
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Nach einer zweitägigen Suchaktion wurde von den Einsatzkräften am Freitag, dem 29 Mai 2020, im Riedingtal bei Zederhaus ein vermisstes Segelflugzeug gefunden. Das Fluggerät war in ein Kar gestürzt, der Pilot konnte nur noch tot geborgen werden.

ZEDERHAUS. Der Motorsegler war am Mittwoch in Feldkirchen in Kärnten gestartet. Der Pilot, ein 50-jähriger deutscher Staatsbürger war am Heimweg, als über dem Katschberg am Mittwochnachmittag der Kontakt abbrach, so Hannes Kocher, Bezirksstellenleiter der Bergrettung Lungau.

Suchaktion ab Mittwoch

Den letzten Kontakt mit dem vermissten Segelflieger gab es Mittwochnachmittag westlich des Katschbergpasses bei Muhr im Lungau. Am Donnerstag und am Freitag wurde daher großflächig entlang des Alpenhauptkammes im Lungau, Pongau und auch in Kärnten gesucht – vom Hubschrauber - es waren drei Helikopterbesatzungen des Innenministeriums im Einsatz - aus, aber auch mit Einsatztrupps der Alpinpolizei aus Salzburg und Kärnten sowie Bergrettern aus dem Pongau und dem Lungau. Diese waren zu Fuß zum Beispiel auch auf dem Großen Hafner auf über 3.000 Meter unterwegs. Wechselndes Wetter, Wolken, schlechte Sicht und der Schnee auf den Bergen gestalteten die Suche für die Einsatzkräfte schwierig. Mit Hilfe von Radar-Daten der Flugsicherungsbehörde Austro Control habe man die mögliche Absturzstelle aber eingrenzen können, sagte Hannes Kocher.

Wrack in 2.100 Metern Seehöhe gefunden

In der Nähe des 2.711 Meter hohen Weißecks oberhalb des Riedingtales, fanden die Suchmannschaften am Freitag dann gegen 12:30 Uhr das vermisste Flugzeug bei einem Suchflug durch eine Hubschrauberbesatzung. Das Wrack des abgestürzten Segelflugzeugs lag im Ödenkar (oberhalb des Schlierer Almsees) auf etwa 2.100 Meter Seehöhe in steilem Gelände. Der Pilot, dessen Identität laut Polizei erst festgestellt werden muss, erlitt bei dem Absturz tödliche Verletzungen.

Obduktion angeordnet, Wrack wird untersucht

Die verunglückte Person wurde geborgen. Das Flugzeugwrack wurde sichergestellt, ergänzt die Exekutive die Meldung. Die Ursache des Unglücks sei noch nicht bekannt. Laut Polizei sei eine Obduktion des Piloten angeordnet worden. Auch das Wrack soll eingehend untersucht werden.

Quelle: Bergrettung/ Hannes Kocher; Polizeimeldung

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Bezirksblätter Lungau aus Lungau

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