E-Mobilität
VIDEO Klaus Repetschnigg "on the highway to" Tamsweg

Klaus Repetschnigg ist "on the highway to Tamsweg". Sein E-Bike hat eine Reichweite von ungefähr 60 Kilometern.
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  • Klaus Repetschnigg ist "on the highway to Tamsweg". Sein E-Bike hat eine Reichweite von ungefähr 60 Kilometern.
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

Keine Pedale, kein Kennzeichen, kein Helm – dieses E-Bike braucht all das nicht. "Ist kein Moped, ist ein Fahrrad."

TAMSWEG. Es schaut aus wie ein Moped, ist aber ein Fahrrad. „Ein elektrisch betriebenes Fahrrad, also ein E-Bike“, konkretisiert sein Besitzer, Klaus Repetschnigg. Der eine oder die andere wird den Tamsweger bereits mit seinem Gefährt fahren gesehen haben; vermutlich mit Verwunderung, denn Klaus trägt dabei keinen Helm und sein Fahrzeug verfügt weder über Tretpedale noch über ein Kennzeichen. „Das braucht es auch nicht, weil es von Rechts wegen ein Fahrrad ist; ein Fahrrad, nicht mehr und nicht weniger“, erklärt Klaus und führt aus: „Erwachsene können einfach so damit fahren, Kinder ab zehn Jahren brauchen die bestandene Fahrradprüfung dafür.“ Klaus Repetschnigg hat nun schon seit zwei Jahren seine Freude mit seinem E-Bike, auf dem er mittlerweile gut 2.000 Kilometer heruntergeradelt hat. Aufmerksam darauf geworden ist Klaus auf einer Messe in Klagenfurt; er und seine gesamte Familie waren sofort hellbegeistert von dem Gefährt, das ein Ingenieur und Tüftler aus dem Raum Villach herstellt.

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Reichweite: 60 Kilometer

„Wir haben daheim eine Photovoltaik-Anlage am Dach. Das ist ideal, denn ich speise meinen eigenen Strom direkt in das E-Bike ein“, freut sich Klaus. „Das E-Bike hat eine Reichweite von ungefähr 60 Kilometern. Das ist ideal für mich zum in die Arbeit fahren, zum Einkaufen und vielen kleineren Ausfahrten mehr. Obendrein schont es die Umwelt, da das E-Bike komplett abgasfrei fährt. Auch beim Parkplatz suchen habe ich mit dem E-Bike keine Probleme mehr.“

Keine Treter, aber "Gashebel"

Pedale zum Treten hat Repetschniggs E-Bike nicht, dafür einen Energie-Hebel – vergleichbar mit dem Gashebel eines Mopeds; weiters zwei Bremsen, Energie- und Geschwindigkeitsanzeige. Das E-Bike erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde und ist zudem auch mit Tag- und Fernlicht ausgestattet und verfügt obendrein noch über einen für Einkäufe ausreichend großen Gepäcksraum.

Mit der Frau nur mit dem MTB

Wenn Klaus mit seiner Gattin Maria ausfährt, benutzt der Gentleman allerdings sein per Muskelkraft betriebenes Mountainbike. „Wenn ich aber alleine unterwegs bin, dann am liebsten mit meinem E-Bike“, gibt Klaus offen zu.

Polizei hält ihn oft auf

Von der Polizei wird Klaus regelmäßig kontrolliert, schaut sein Gefährt doch tatsächlich so aus wie ein Moped – ohne Kennzeichen und einem Piloten ohne Schutzhelm. „Ich habe den Gesetzestext stets dabei, damit es bei Verkehrskontrollen keine Probleme gibt. Die meisten Beamten haben so ein Gefährt noch nie gesehen; schließlich ist es das einzige im Lungau“, sagt Klaus. "Die Polizei hat, was das angeht, noch etwas Nachholbedarf. Mittlerweile kennen mich die Beamten allerdings schon, und wissen: Das ist der Klaus, der hier mit seinem Fahrrad unterwegs ist."

Klaus Repetschnigg ist "on the highway to Tamsweg". Sein E-Bike hat eine Reichweite von ungefähr 60 Kilometern.
Kein Kennzeichen, aber dafür eine Info-Tafel "Ich bin ein Fahrrad".

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