Mobilität
Die Region Lungau denkt Mobilität neu

Dr. Markus Frewein (verkehrsplus), Mag. Josef Fanninger (Regionalverband Lungau) und Ing. Peter Teuschl (Stadtwerke Wörgl).
  • Dr. Markus Frewein (verkehrsplus), Mag. Josef Fanninger (Regionalverband Lungau) und Ing. Peter Teuschl (Stadtwerke Wörgl).
  • Foto: Roland Lorscheid
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

Am 7. Oktober 19 traf sich in der Wirtschaftskammer Tamsweg eine erlesene Zahl Lungauer zur Ergebnispräsentation des Projektes „Mobilitätsnetzwerk Lungau“ – Mobilität neu gedacht. In diesem Rahmen wurde auch das, von den Stadtwerken Wörgl inszenierte Car-Sharing Programm „flo Mobil“ vorgestellt.

LUNGAU. Das Mobilitätsnetzwerk Lungau ist ein Projekt, das vom Regionalverband Lungau vor zirka eineinhalb Jahren in Auftrag gegeben wurde. Durchgeführt hat es die Verkehrsplus GmbH Strategieberatung mit Geschäftsführer Dr. Markus Frewein der die Vorstellung des Endberichtes vornahm. Das Mobilitätsnetzwerk Lungau soll eine Schnittstelle für alle Mobilitätsangebote im Lungau sein. Ziel ist eine verbesserte Vernetzung und Koordination aller Mobilitätsangebote zu schaffen.

In der Praxis bedeutet das: Alle vorhandenen Angebote, damit sind nicht nur die bekannten öffentlichen Verkehrsmittel gemeint, sondern alle Angebote die mit Mobilität zu tun haben. Dazu gehören Verleihstationen von eBikes, Leihfahrzeugen, Heimbringerservice bis zu Pferdekutschenfahrten sowie der Betrieb von e‑Ladestationen. Die Lungau-Karten mit ihrem Ein-Euro-Öffi-Ticket ist bereits ein Beispiel dafür.

Koordinationsstelle soll geschaffen werden

Grundlage ist die Bildung einer Koordinationsstelle mit einer angestellten Person deren Aufgaben wie folgt definiert sind: organisatorischer Aufbau, Kommunikation mit dem Kernteam und Anbietern, Sammlung von Angeboten sowie die Information und Vermarktung aller Angebote an die Zielgruppen. Zielgruppen sind Einheimische sowie Gäste von der Information bis zur Ticketbuchung und –verkauf.

Der Endausbau ist für 2025 geplant. Als Musterregionen gelten Werfenweng mit seinem Projekt „SAMO“ oder der Pongau mit „Mobilito“.

Standbein Car-sharing-Modell

Ein weiteres Standbein könnte ein Car-sharing Modell sein. Ein solches wurde in der Tiroler Stadt Wörgl installiert. Das Konzept dazu stellte Herr Ing. Peter Teuschl als Projektleiter vor. Eine Untersuchung hat ergeben, dass es in Wörgl eine große Dichte an Personenkraftwagen, gemessen an der Einwohnerzahl, gibt. Um die Zahl dieser Zweit- und Drittautos zu reduzieren wurde das Konzept entwickelt. Es stehen Elektroautos, E‑Scooter, E‑Bikes und elektrische Kabinenroller leihweise zur Verfügung. Die Kosten für ein Elektroauto sollen mit 4,9 Euro Monatsgebühr, zwei Euro pro Stunde und 20 Cent pro Kilometer für jeden leistbar sein. Das Projekt unter dem Titel „floMobil“ ist so erfolgreich, dass es bereits 56 Fahrzeuge in ganz Tirol gibt.

Text: Roland Lorscheid

Autor:

Peter J. Wieland aus Lungau

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