EU-Verdrossenheit ist hausgemacht

Kommentar von Angelika Pehab, Chefredakteurin-Stv. der Bezirksblätter Salzburg.
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Obwohl Salzburg bei der EU-Wahl am Sonntag insgesamt "pro-europäisch" gewählt hat, konnte gleichzeitig die EU-kritische Partei FPÖ mit knapp acht Prozent den größten Zuwachs lukrieren. Nicht der alleinige Verdienst der Freiheitlichen, sondern eben auch die Quittung dafür, dass Bürgern sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene hausgemachte Probleme oder Einschränkungen als "EU-Wille" verkauft werden. Dabei gibt es landesweit genügend Projekte, die ohne Gelder aus Brüssel nicht umgesetzt werden könnten. Diese Coups heftet sich so mancher Regionalpolitiker gerne auf die eigene Fahne und der Bürger erkennt die EU-Leistung dahinter nicht. Die fehlende Transparenz schürt EU-Verdrossenheit, welche sich am Zahltag wiederum in Form von Nicht- oder Protestwählern ausdrückt. Mit gewissenhafter Ehrlichkeit könnte aber jede Gemeindestube auch fernab von Wahlzeiten zu mehr "Pro-Europa-Stimmung" beitragen.

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