Wohnbau und Wohnen
Klambauer gegen Delogierungen während Corona

Salzburgs Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer von den Neos.
  • Salzburgs Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer von den Neos.
  • Foto: Land Salzburg / Neumayr – Leopold
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Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer spricht sich während der Zeit der Corona-Krise für einen Delogierungsstopp aus.

SALZBURG. Salzburgs Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer spricht sich während der Zeit der Corona-Krise für einen Delogierungsstopp aus, denn: „Die wirtschaftlichen Auswirkungen zeigen sich bereits für viele Menschen, die durch den Verlust ihrer Jobs unverschuldet in finanzielle Notlagen kommen", so Klambauer, „wir wollen alle Betroffenen unterstützen, damit sie sich in dieser schwierigen Zeit nicht auch noch um einen Wohnungsverlust Sorgen machen müssen.“ Die Gemeinnützigen Bauträger hätten bereits ihre Unterstützung zugesagt, indem in den nächsten Wochen und Monaten individuelle Lösungen gesucht würden – durch ein Aussetzen von Delogierungen sowie durch Stundungen und Ratenzahlungen.

"Wir wollen alle Betroffenen unterstützen, damit sie sich in dieser schwierigen Zeit nicht auch noch um einen Wohnungsverlust Sorgen machen müssen.“
Andrea Klambauer, Wohnbaulandesrätin Salzburg

Aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung finden laut Klambauers Kommuniqé derzeit keine Gerichtstermine statt und somit werden auch keine gerichtlich angeordneten Delogierungen exekutiert. Die im Verfahren einzuhaltenden Fristen würde für die Dauer der Krise ebenfalls vorläufig ausgesetzt. Trotzdem werde an Betroffene appelliert, sich bei drohenden Zahlungsschwierigkeiten rechtzeitig bei den zuständigen Stellen zu melden.

"Keine Verzögerungen bei Wohnbauhilfe"

In Zeiten der Corona-Krise werde es zu keinen Behinderungen bei der Antragsstellung hinsichtlich Förderungen oder Wohnbeihilfen kommen, versichert die Landesrätin. Die personelle Struktur in der zuständigen Abteilung sei sichergestellt. „Die aktuellen Antragszahlen sind im Vergleich zum Vorjahr derzeit noch stabil und etwa auf Vorjahresniveau“, sagt Landesrätin Klambauer. Auch die Abwicklung der Wohnbeihilfe funktioniere weiterhin sehr gut. Die Wohnbeihilfenbezieher würden zwei bis drei Monate vor dem Ende der Gewährungsperiode die vorausgefüllten Formblätter zugesandt erhalten. Für die Berechnung würden die entsprechenden Unterlagen zum Einkommen benötigt. Die Wohnberatung erfolge in diesen Wochen vor allem über Telefon und E-Mail.

Wohnbaubudget sei gesichert

Damit es zu keinem Stillstand bei der Errichtung von leistbarem Wohnraum komme, habe  Landesrätin Klambauer den gemeinnützigen Wohnbauträgern bereits positive Empfehlungen für neue Vorhaben ausgesprochen. „Wir hoffen, dass die Bautätigkeiten bald wieder in vollem Umfang aufgenommen werden können. Derzeit werden vor allem die Vorbereitungen für die Baustarts getroffen, was durch die Absicherung des Wohnbaubudgets begünstigt wird“, so Klambauer. „Die Corona-Krise ist eine Situation, die wir in solch einem Ausmaß nicht kennen und die natürlich viele Probleme und Fragen mit sich bringt. Gemeinsam mit der Wohnbauabteilung werden die passenden Vorgehensweisen erarbeitet.“

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Peter J. Wieland aus Lungau

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