Kößler: "Ich will die rote Macht brechen"

FPÖ-Bezirkschef LAbg. Ernst Lassacher, FPÖ-Landesparteiobfrau NAbg. Marlene Svazek, FA-Spitzenkandidat Friedrich Kößler, Petra Krnza (GV Muhr), FA-Landesobmann-Stv. Frank Conrads.
  • FPÖ-Bezirkschef LAbg. Ernst Lassacher, FPÖ-Landesparteiobfrau NAbg. Marlene Svazek, FA-Spitzenkandidat Friedrich Kößler, Petra Krnza (GV Muhr), FA-Landesobmann-Stv. Frank Conrads.
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

SALZBURG, GÖRIACH. Die Arbeiterkammerwahl in Salzburg ist ab dem 28. Jänner 2019 terminlich angesetzt. Ab dann können Angestellte und Arbeiter zwei Wochen lang ihre Vertretung wählen. Für die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Salzburg wird aller Wahrscheinlichkeit nach Friedrich Kößler aus Göriach als Spitzenkandidat ins Rennen gehen. Am 19. September wird das FA-Gremium die endgültige Entscheidung treffen.

"Macht der Roten schmälern"

"Ein wichtiges Anliegen ist mir, die Macht der roten Gewerkschaften zu schmälern", betonte Kößler, der im Rahmen eines kürzlich erfolgten Redaktionsbesuches bei den Bezirksblättern Lungau vorstellig wurde. "Zurzeit ist die Arbeiterkammer ein roter Machtapparat und eine Kaderschmiede der Sozialdemokraten", behauptet Kößler, der erst im November 2017 mit 87 Prozent zum neuen FA-Landesobmann gewählt worden ist, mit der Absicht, diese "rote Macht" bei den nächsten Wahlen brechen zu wollen.

"Mehr soziale Gerechtigkeit"

Zudem wolle der voraussichtliche FA-Spitzenkandidat an der Sicherstellung der Sozialleistungen für Österreicherinnen und Österreicher arbeiten. "Ich verspreche, mich dafür einzusetzen – und mache das auch bereits – dass das Sozialsystem unseres Landes nicht zur Hängematte verkommt. Wer brav und fleißig arbeitet, Steuern zahlt und ins Sozialsystem einzahlt, der sollte in Notzeiten mehr davon haben als jene, die kaum oder keine Einzahlzeiten ins System vorweisen können. Mir geht es einfach um mehr soziale Gerechtigkeit in unserem Land", betont der FA-Landeschef.

"Image der Lehre heben"

„Für uns Freiheitliche Arbeitnehmer steht sowohl eine Verbesserung des Stellenwerts der Facharbeiter im Vordergrund als auch eine Aufwertung der Lehre im Allgemeinen", nennt Kößler zwei weitere, aus seiner Sicht wesentliche, Wahlkampfschwerpunkte.

Zum Zwölf-Stunden-Tag

Die seit Ende August bestehende gesetzlich verankerte Regelung, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter zwölf Stunden am Tag arbeiten lassen können, bewertet Friedrich Kößler mit Gelassenheit. "Es wird sich nicht viel ändern dadurch", meint er, "ich sehe das eher als Möglichkeit an, dass Arbeitnehmer ihre Freizeit beziehungsweise Arbeitszeit flexibler gestalten können."

Zur Person Friedrich Kößler

Friedrich Kößler ist Elektrotechniker und arbeitet für eine Firma, die ihren Sitz in Tamsweg hat. Der 57-jährige Göriacher ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und auch schon Großvater von zwei Enkeln.

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