Hans Ganitzer
"Nur ein SPÖ-Bürgermeister im Lungau ist mir zu wenig"

Hans Ganitzer (SPÖ-Landtagsabgeordneter) und Monika Präsent (Bezirksgeschäftsführerin SPÖ Pongau/Lungau) vor der Parteizentrale in der Tamsweger Murgasse.
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  • Hans Ganitzer (SPÖ-Landtagsabgeordneter) und Monika Präsent (Bezirksgeschäftsführerin SPÖ Pongau/Lungau) vor der Parteizentrale in der Tamsweger Murgasse.
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Der SPÖ-Landtagsabgeordnete Hans Ganitzer aus Großarl im Pongau will bis zu den Kommunalwahlen 2024 mehr sozialdemokratische Bewegung in den Salzburger Lungau bringen.

LUNGAU, GROßARL. Mehr sozialdemokratische Bewegung in den Lungau bringen und mehr sozialdemokratische Bürgermeister: dieses Ziel hat der SPÖ-Landtagsabgeordnete Hans Ganitzer für die nächsten Gemeinderatswahlen, die im Jahr 2024 anstehen.

Derzeit nur ein SPÖ-Ortschef

Aktuell gibt es im Lungau mit insgesamt 14 Bürgermeistern und einer Bürgermeisterin lediglich eine von gesamt 15 Gemeinden mit politisch roter Färbung: das ist Ramingstein mit Bürgermeister Günther Pagitsch. In den weiteren 13 Lungauer Gemeinden sitzt ein ÖVP-Ortschef im Sessel und in einer, in Thomatal, ist mit Klaus Drießler ein Mann von der Liste "Gemeinsam für Thomatal" – es gab bei den letzten Kommunalwahlen auch nur diese eine – an der Spitze. "Nur ein SPÖ-Bürgermeister im Lungau ist mir persönlich zu wenig", betont Hans Ganitzer, "ich werde in den nächsten Monaten und Jahren alles dafür tun, was in meinen Möglichkeiten liegt, dass wir von der Sozialdemokratie zumindest in der einen oder anderen zusätzlichen Kommune nach 2024 einen weiteren Ortschef oder eine -chefin stellen können", betont Ganitzer.

Landtagsabgeordneter Hans Ganitzer, SPÖ-Gemeindesprecher in Salzburg.
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Pongauer mit Blick auf Lungau

Hans Ganitzer ist in Großarl daheim. Er sitzt seit Mai 2020 für seine Partei im Salzburger Landtag; er rückte auf der Liste für einen ausgeschiedenen Kollegen nach. Im außerpolitischen Beruf ist Ganitzer als Mitarbeiter der Straßenmeisterei Schwarzach Landesbediensteter, und er ist auch der Betriebsratschef der Salzburger Straßenmeistereien, von denen ein Standort in Mauterndorf liegt. In seiner Heimatgemeinde Großarl ist Ganitzer Vizebürgermeister. Innerhalb der SPÖ Salzburg ist er der Gemeindesprecher. Weil der Lungau keinen eigenen roten Abgeordneten zum Landtag hat, ist der Pongauer speziell auch für den Bezirk Tamsweg zuständig.

Ganitzers Arbeitsschwerpunkte

Ganitzers Arbeitsschwerpunkte liegen neben dem Fokus auf die Gemeinden in den Bereichen Arbeitsmarkt, Brauchtum, Volkskultur und Tourismus. Zu all diesen Themen ist er Salzburgs SPÖ-Bereichssprecher. "Das sind alles Themen, die das kommunale gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Leben betreffen", fasst Ganitzer zusammen. "Mir ist natürlich sehr wichtig, dass Salzburgs Gemeinden möglichst gut in all diesen Bereichen unterstützt werden – nicht zuletzt finanziell. So etwa wurde von mir erst im Frühling der Antrag im Landtag eingebracht, dass die zur Verteilung vorgesehenen Steuergelder des kommunalen Investitionsprogramms pro Kopf berechnet werden: also dass nicht nur die großen und meist finanzstärkeren Kommunen investieren können, sondern auch Kleingemeinden", sagt Ganitzer. "Mein Antrag wurde auch mehrheitlich angenommen. Dieses kommunale Investitionsprogramm zielt schließlich auf die Stärkung ländlicher Strukturen ab, wo etwa Schulen, Sportheime und dergleichen gebaut werden sollen. In Krisenzeiten kurbeln solche öffentlichen Projekte die Wirtschaft an und von all dem profitieren vor Ort vor allem auch die ansässigen Firmen; dass dies so passiert, können die jeweiligen Gemeinden gut managen. Daher ist es mir wichtig, dass in allen Orten dahingehend Möglichkeiten vorhanden sind."

Mehrere Standbeine im Bezirk

Mit Blick auf den Lungau ist er abschließend der Überzeugung: "Der Lungau schöpft vieles von seiner Wirtschaftskraft aus dem Tourismus, das ist das wichtigste Standbein des Bezirks; und wenn dieses einmal ausfallen sollte, wie wir das zum Beispiel zu Beginn der Covid-19-Krise beobachten konnten, liegen der Wirtschafts- und Arbeitsmarkt zu einem bedeutenden Teil darnieder. Daher müssen wir Landespolitiker besonders auch im Lungau schauen, dass der Standort für Betriebsansiedelungen anderer Art attraktiv bleibt und sogar noch attraktiver wird. Ich denke da vor allem an Firmen mit Innovationsanspruch und Industriebetriebe im technischen Bereich, wie beispielsweise Maco in Mauterndorf oder Kaco in St. Michael."

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