Tamsweg: 50 bis 70 Flüchtlinge können ab Mitte nächster Woche das Berufsschulheim beziehen

Landeshauptmann Wilfried Haslauer: "Tamsweg leistet seinen Beitrag, ohne dass eine Öffnung der Kaserne als Flüchtlingsunterkunft notwendig wird."
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  • Foto: Archiv-Foto/Bezirksblätter Salzburg/Peter J. Wieland
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TAMSWEG (pjw). Salzburg stelle in Tamsweg Platz für 50 bis 70 Flüchtlinge bereit, die ab heute in einer Woche (15. Juli) einziehen können – zuerst in das Berufsschulheim und dann in Container. Das teilte LH Wilfried Haslauer heute (8. Juli) über das Landes-Medienzentrum per Aussendung mit. Der vorgesehene Ort für die Aufstellung der Container sei auf einem Grundstück der Salzburg AG in der Nähe der Struckerkaserne. Die Betreuung werde das Rote Kreuz übernehmen.

Landeshauptmann Wilfried Haslauer: "Damit leistet Tamsweg einen großen Beitrag zur Unterbringung von Flüchtlingen in Salzburg und im Lungau. In Gesprächen hat mir Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zugesagt, dass damit eine Unterbringung von Flüchtlingen in der Kaserne oder auf Kasernengrund kein Thema ist. Voraussetzung ist, dass der Lungau insgesamt aber seine fiktive Bezirksquote weiterhin erfüllt, was schon bisher mit mehr als 140 Prozent der Fall ist. Ich danke der Innenministerin für diese klare Haltung, die den Tamswegerinnen und Tamswegern die Sorge nimmt, dass ihre Kaserne für ein Massenquartier mit hunderten Personen herangezogen werden könnte."

Bürgermeister Georg Gappmayer: "Als Bürgermeister von Tamsweg ist mir klar, dass wir einen Beitrag zur Unterbringung von Flüchtlingen auch in unserer Gemeinde leisten müssen. Mit der Zustimmung zu den Unterkünften ist dies in einem erheblichen Ausmaß der Fall. Besonders wichtig ist mir, dass die Flüchtlinge nicht nur untergebracht werden, sondern auch entsprechend betreut werden – das wird vom Roten Kreuz sicherlich gewährleistet. Wir werden uns sicherlich auch in der Gemeinde Gedanken machen, welchen Beitrag zur Integration wir hier leisten können."

Zur Zukunft der Struckerkaserne:

In Zusammenhang mit der Kaserne erinnerte der Landeshauptmann, Haslauer, erneut daran, dass mit dem Verteidigungsministerium klar vereinbart sei, dass die Struckerkaserne bis Ende 2016 militärisch genutzt werde und über die weitere Verwendung mit dem Land zu verhandeln sei. "Wir haben unsere Ansprechpartner namhaft gemacht und hoffen auf einen positiven Verlauf der Gespräche", so Haslauer.

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Autor:

Peter J. Wieland aus Lungau

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