Video: Die Tagesklinik in Tamsweg boomt

LH-Stv. Christian Stöckl bei einem Wahlkampfauftritt der ÖVP Lungau im Autohaus Graggaber in Mauterndorf, am 23. Februar.
  • LH-Stv. Christian Stöckl bei einem Wahlkampfauftritt der ÖVP Lungau im Autohaus Graggaber in Mauterndorf, am 23. Februar.
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

TAMSWEG. Die Zahl der vollstationären Aufenthalte in der Landesklinik Tamsweg sei von rund 5.430 im Jahr 2013 auf rund 3.880 im Jahr 2017 zurückgegangen. Darüber informierte Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) die Bezirksblätter Lungau anlässlich einer vor kurzem erfolgten SPÖ-Anfragebeantwortung im Salzburger Landtag.

80 Betten zu 82 Prozent belegt

Die Auslastung der während der laufenden Umbauphase zur Verfügung stehenden 80 vollstationären Betten – nach den Umbauarbeiten wird die Bettenanzahl auf 105 aufgestockt – sei 2017 mit durchschnittlich 82 Prozent auf einem sehr guten Niveau gewesen.

Weniger OP wegen Umbau

Durchgeschlagen auf die Zahl der verringerten operativen Eingriffe und damit auch auf die verminderte Zahl der vollstationären Aufenthalte (minus 1.550) haben im Jahr 2017 die notwendigen Umbau- und Sanierungsarbeiten. Im Zuge der Bauarbeiten mussten die Operationssäle nämlich drei Wochen lang komplett gesperrt werden, weshalb diverse Operationen in andere Kliniken verlagert werden mussten. In der Größenordnung von rund 260 Fällen, sollen diese nach der Komplettfertigstellung aber wieder in der Klinik in Tamsweg durchgeführt werden. Daher sollen ab 2020 die vollstationären Aufenthalte voraussichtlich wieder auf in etwa 4.140 pro Jahr steigen.

2017: 400 Tagespatienten

Die Zahl der tagesklinischen Aufenthalte habe dagegen in den vergangenen fünf Jahren am Spitalsstandort Tamsweg um 356, also von 44 im Jahr 2013 auf 400 PatientInnen im Jahr 2017, zugenommen. „Das zeigt, dass das Konzept der tagesklinischen Versorgung funktioniert und das tagesklinische Versorgungsangebot von den Patientinnen und Patienten sehr gut angenommen wird“, ist Stöckl überzeugt. Dem Spital in Tamsweg stehen vier tagesklinische Betten zur Verfügung.

Mehr ambulante Behandlungen

Daneben wurden rund 670 medizinische Behandlungen vom stationären in den ambulanten Bereich verlagert. „Der Trend zur Verlagerung von Leistungen vom stationären in den ambulanten Bereich wird sich auch in Zukunft fortsetzen und trägt den Vorgaben der Gesundheitsreform Rechnung. Ermöglicht wird diese Entwicklung, die vor allem den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten entgegenkommt, durch die rasanten Fortschritte in der Medizin", erklärt Stöckl.

91 Prozent regionale Patienten

„Dass die Landesklinik Tamsweg ein echtes Regionalkrankenhaus ist, beweist die Herkunft der Patientinnen und Patienten", sagt Stöckl und erläutert dies: "83 Prozent der Versorgten kommen aus dem direkten Einzugsgebiet Lungau beziehungsweise aus dem angrenzenden Murau und dem Murtal." Diese Regionen zeichnen auch für rund 91 Prozent der Belegstage verantwortlich (Salzburg ohne Lungau: Ein Prozent; Österreich ohne Salzburg und Murau/Murtal: Fünf Prozent; Ausland: Drei Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patientinnen und Patienten lag 2017 bei 6,2 Tagen. 2016 waren es 6,35 Tage. Auch hier geht die Entwicklung dank der Fortschritte in der Medizin in die richtige Richtung", so Stöckl.

Fertigstellung verschoben

Die Fertigstellung der Umbauarbeiten der Landesklinik Tamsweg soll im November 2019 erfolgen. Der ursprüngliche Plan, im Februar 2019 fertig zu werden, wird demnach nicht halten. In erster Linie die Errichtung des damals noch nicht vorgesehenen Hubschrauberlandeplatzes und die damit verbundenen notwendigen Adaptierungsarbeiten seien der Grund für diese Verschiebung des Fertigstellungstermins.

>> Video: LH-Stv. Christian Stöckl sprach im Rahmen eines Wahlkampfauftrittes vor kurzem zu Bereichen aus seinen Ressorts – Finanzen und Gesundheitswesen...

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