Eishockey
Die Defensive litt unter der Ravens-Offensive

Sektionsleiter im USC Ramingstein, Adi Steinwender. Seine Jungs spielen in einer für sie noch etwas zu mächtigen Liga: der Division I des Salzburger Eishockeyverbandes. Sie geben aber nicht auf, sie geben ihr Bestes.
  • Sektionsleiter im USC Ramingstein, Adi Steinwender. Seine Jungs spielen in einer für sie noch etwas zu mächtigen Liga: der Division I des Salzburger Eishockeyverbandes. Sie geben aber nicht auf, sie geben ihr Bestes.
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Ein gute und kämpferische Leistung der Dark Green Ravens wurde gegen den EC Oilers II nicht mit Punkten belohnt.

RAMINGSTEIN. Die Nachtragspartie gegen den EC Oilers II stand für Dark Green Ravens des USC-Ramingstein am vergangenen Samstag auf ihrer Heimanlage an. Die Landeshauptstädter gingen als Tabellenzweite als klarer Favorit in diese Begegnung. Von Beginn an entwickelte sich eine rassige und schnelle Partie in der die Gäste in der 6. Spielminute in Führung gingen. In der Folge kreierten die Ravens einige sehr gute Konterchancen, welche aber nicht in Zählbares umgesetzt werden konnten. So kam es wie es kommen musste und die Oilers, in deren Reihen viele im Nachwuchs von Red Bull ausgebildete Spieler stehen, konnte zu Ende des ersten Abschnittes einen weiteren Treffer nachlegen. So ging es mit dem Spielstand von 0:2 aus Sicht der Ravens in die erste Pause.

Ramingstein läuft in die Konterfalle

In Drittel zwei wollten die Raben ihr Glück unbedingt erzwingen und den Anschlusstreffer erzielen. Es wurde in dieser Phase die Defensive etwas vernachlässigt und die Gäste legten zwei weitere Treffer nach. Beim Spielstand von 0:4 ließ sich Moritz Präsent in einer durch umstrittene Schiri-Entscheidungen sehr aufgeheizten Phase zu einer Dummheit hinreißen und streckte einen Gegenspieler mittels Crosscheck nieder. Dies bedeutete für den Lungauer den Gang unter die Dusche und für seine Mannschaft fünf Minuten Unterzahl, welche die Gäste für einen weiteren Treffer nutzten. Wer glaubte jetzt laufen die Raben in ein Debakel, der wurde eines Besseren belehrt. Die Ravens bäumten sich wieder auf und kreierten einige gute Möglichkeiten. Doch konnten diese wieder nicht genutzt werden und so stand es nach Ende des Mitteldrittels 0:5 aus Sicht der Raben.

Die Raben bäumen sich auf

Im letzten Abschnitt mobilisierten die Ravens noch einmal alle Kräfte und wollten unbedingt ihren ersten Treffer in diesem Spiel erzielen. In Minute 42 war es dann soweit: Gerald Schweighofer konnte nach Vorarbeit durch seinen Bruder Roland und Josi Aigner das 1:5 erzielen. Als zwei Minuten später Philip Steinwender das nächste Tor nachlegen konnte rochen die Ravens wieder Lunte und drückten auf einen weiteren Treffer. Aber man musste dafür die Defensive etwas vernachlässigen was die Gäste eiskalt ausnutzten und zwei Kontertreffer erzielen konnten. Damit wurde der Schwung im Spiel der Raben etwas gebremst, welche zwar mit vollem Einsatz weiterkämpften aber dies nicht mehr in Zählbares umsetzen konnten. Die Partie endete mit 2:8 (0:2; 0:3; 2:3).

"Einzige Höhepunkte in der Schlussphase war eine völlig unnötige und ungerechte Matchstrafe für Gerald Schweighofer durch das schwache Schiedsrichterduo, welches vom Spieltempo überfordert war und einem weiteren Treffer der Gäste. So blieb eine äußerst couragierte Leistung der Raben unbelohnt." (Adi Steinwender, Sektionschef Ravens)

Nächste Spiele der Ramingsteiner Ravens

"Wir Ravens möchten uns wieder bei unseren tollen Fans bedanken und hoffen auf deren Unterstützung beim nächsten Heimspiel, am 25. Jänner, gegen den EC Niedernsill Islanders", schaut Sektionsleiter Adi Steinwender voraus. "Kommende Woche müssen wir auswärts zum Rückspiel gegen den EC Oilers II antreten. Spielort am 18. Jänner ist der Salzburger Volksgarten."

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Autor:

Peter J. Wieland aus Lungau

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