Lungauer Murtallauf 2017

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Der diesjährige Murtallauf war leider vom Wetter beungünstigt! Der Wettergott hat es sicher nur gut gemeint. Nach der Hitze der letzten Tage wollte er den Läufern etwas Kühlung verschaffen. Kühlere Luft hätte es zwar auch getan, aber er hat beschlossen Land und Sportler zu begießen! Und bei der Feuchtigkeitsmenge hat er es auch noch übertrieben! Drum sind meine Bilder vom Start in St. Margarethen quasi ins Wasser gefallen. Eigentlich müsste ich alle wegschmeißen. Solche Lichtverhältnisse und eine Sportveranstaltung, wo es alle eilig haben, überfordert die Kamera. Oder hab ich das bei solchen Umständen noch nicht im Griff? Die Läufer hatten es dermaßen eilig die Distanz beim ärgsten Gewitter so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, das es schier unmöglich war einen “scharfen” Läufer abzulichten!
Aber Hochachtung vor all den hartgesottenen Sportlern und Sportlerinnen, die sich das bei dem Wetter anzun! Bürgermeister Gerd Brand durfte um Punkt 10 Uhr das Startband lüpfen und wie von einer Tarantel gestochen rannten alle auf und davon - und weg waren sie! Da sie aber eine Schleife durch den Ort laufen mussten, kamen sie nochmal beim Start vorbei, ehe sie auf nimmer Wiedersehen entschwanden!

Als die Läufer aus St. Michael kamen, war das Wetter um keinen Deut besser. Wieder ist allerlei lokale Prominenz mit gelaufen – und da kommt ja schon der Mitorganisator Stefan Wochinz daher! Der Lungauer Hendlkönig! Wie jedes Jahr ist er gewiss wieder mit dem ersten Hahnenschrei aus seinen Federn gehüpft um in St. Michael zu scharren! In den Startlöchern meine ich! In welchem Zustand er in Tamsweg angekommen ist weiß ich nicht, aber sicher in einem besseren als wenn ihn die Sonne zusätzlich erhitzt hätte. In St. Margarethen war er noch recht fit! Zwischen den Regentropfen durch zu laufen hat auch er nicht geschafft, er war genau so nass wie alle anderen!
Erst bei den Kinderläufen am Nachmittag ist der Himmel trocken und heller geworden – und siehe da, plötzlich werden die Bilder wieder besser. Und der Ehrgeiz der Kinder ist mindestens genau so groß wie bei den Erwachsenen!

Es ist ein ziemlicher Aufwand eine Veranstaltung dieser Größenordnung zu organisieren! Herzlichen Dank an die vielen Sponsoren aus der Lungauer Wirtschaft und den unzähligen Helfern rund um Franz Bader, die zum gelingen beigetragen haben. Auch wenn das Wetter diesmal etwas ungünstig war, das nächste Jahr wird sicher besser – wenn wieder der halbe Lungau nach Tamsweg läuft!

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