Eishockey
Ramingsteiner auf der Siegerstraße

Die Dark Green Ravens (in Grün) sicherten sich am Ende gegen den EHC Unken einen 9:2-Kantersieg. Jetzt blicken die Ramingsteiner mit gestärkter Brust den vier kommenden Heimspielen (nächstes ist am 13. Jänner) erwartungsvoll entgegen.
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  • Die Dark Green Ravens (in Grün) sicherten sich am Ende gegen den EHC Unken einen 9:2-Kantersieg. Jetzt blicken die Ramingsteiner mit gestärkter Brust den vier kommenden Heimspielen (nächstes ist am 13. Jänner) erwartungsvoll entgegen.
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

In der laufenden Meisterschaftssaison gewannen die Dark Green Ravens alles und sind damit Tabellenführer der Division II des Salzburger Eishockeyverbandes.

RAMINGSTEIN. Am vergangenen Samstag empfingen die Dark Green Ravens des USC Iso-Span Ramingstein den EHC Unken zu ihrem ersten Heimspiel im neuen Jahr. Das Spiel stand aufgrund der widrigen Verhältnisse – teils starker Wind und Schneefall – auf der Kippe zur Absage, wurde aber dann doch angepfiffen.

Startschwierigkeiten gegen Unken

Durch die schwierigen Platzverhältnisse konnten die Ravens zu Beginn des ersten Drittels ihre eisläuferischen Vorteile und ihre Geschwindigkeit nicht zur Geltung bringen und so gingen die Gäste aus dem Pinzgau in der 7. Minute in Führung. Dies schien wie ein Weckruf zu sein, denn plötzlich lief das Kombinationsspiel der Raben besser. In Minute neun war es soweit: der aus der Eishockeypension zurückgekehrte Mike Neumann konnte nach Vorarbeit von Erik Bogensberger den Ausgleich erzielen. Da noch zahlreiche Chancen ungenutzt blieben ging es mit 1:1 in die erste Drittelpause.

Ramingsteiner tauten auf

Wie das Wetter so wurde auch das Spiel der Heimischen im zweiten Abschnitt immer besser und jetzt wurden auch die Chancen genutzt. So bekamen die trotz der widrigen Verhältnisse zahlreich erschienenen Fans im zweiten Drittel fünf Tore der Ravens zu sehen. In Minute 23 erzielte Erik Bogensberger die Führung. In Minute 26 schlug er nach Vorarbeit von Moritz Präsent und Philip Steinwender erneut zu. 20 Sekunden später schepperte es schon wieder im Gehäuse der Gäste, Trainersohn Mario Gautsch erzielte nach Vorarbeit der Schweighofer Brothers das 4:1. Die zwei weiteren Treffer erzielte Roland Schweighofer nach Assist von Kapitän Christian Santner und Bernd Seifter nach Zuspiel von Spielertrainer Werner Gautsch. So ging es mit einer 6:1 Führung in die zweite Pause.

Ruppiges letztes Drittel

Zu Beginn des letzten Abschnitts konnte der nächste Jungstar nachlegen. Jakob Pagitsch zog von der blauen Linie ab und traf zum 7:1. Kurz darauf spielten sich die Schiris in den Vordergrund. "Hatten sie vorher schon nicht unbedingt für uns gepfiffen und einige unfaire Aktionen der Gäste übersehen, so konnten sowohl Spieler als auch Zuschauer in Minute 45 ihren Augen nicht trauen, als plötzlich nach einer unkorrekten Aktion an Philip Steinwender und nachfolgenden Gerangel nicht nur dieser, sondern auch noch Werner Gautsch und Josi Aigner unter die Dusche geschickt wurden", schildert Ravens-Sektionschef Adi Steinwender. "Bei den Gästen dagegen traf es nur einen Spieler. So mussten wir die Linien umstellen und für über fünf Minuten, nach einer weiteren Strafe, in doppelter Unterzahl agieren", führt Steinwender aus. Doch auch das konnte seine Ramingsteiner nicht aus dem Konzept bringen. Ganz im Gegenteil, zuerst erzielte Jakob Pagitsch seinen zweiten Treffer; dann konnte auch noch Kapitän Christian Santner nach Assist von Erik Bogensberger bei der gegen fünf ein weiteres Tor erzielen. Danach konnten die Gäste aus dem Pinzgau Ergebniskosmetik betreiben und in Minute 54, wieder in Überzahl, ihren zweiten Treffer erzielen. Hernach ging es ruppig weiter, aber die Ravens ließen nichts mehr anbrennen – so blieb es beim, auch in dieser Höhe verdienten, 9:2 Heimsieg.

Nächstes Heimspiel am Sonntag

"Die Ravens bedanken sich bei ihren treuen Fans und freuen sich auf ihr nächstes Heimspiel, welches am 13. Jänner, um 15:15 Uhr, stattfindet", sagt Sektionschef Steinwender. Gegner in diesem Nachtragsspiel wird die Spielgemeinschaft Salzburg Hornets/Oberndorf Rams sein.

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