Sankt Johanner Gleitschirmakrobat beim Weltcup in Zell am See

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Vom 2. bis 4. August trafen sich die weltbesten Gleitschirm- Kunstflugpiloten aus insgesamt 11 verschiedenen Nationen in Zell am See um beim diesjährigen "Acrobatix Worldcup", welcher hier nun schon zum 6. Mal ausgetragen wurde, ihre besten Kunstflugfiguren mit dem Paragleiter zu zeigen.
Es wurden Schwierigkeit und Ausführung der Manöver, sowie Choreographie und die Landung auf einem 6x6 Meter großen Floß welches im Zeller See vor dem Grand Hotel platziert war, von einer internationalen Jury bewertet.
Auch der 24 - jährige Sankt Johanner Thomas Laireiter gab sein Bestes und legte einen souveränen ersten Lauf hin, welcher jedoch nach einer leicht verpatzten Bodenspirale im Wasser endete.

Aufgrund des wechselhaften Wetters in Zell am See konnte jeden Tag nur ein Durchgang geflogen werden.
Der zweite Lauf startete deshalb am Freitag gegen Mittag. Diesmal hieß es alles geben und die Jury von sich überzeugen, um bei den ersten 28 dabei zu sein welche sich im 3. Lauf noch einmal die Plätze untereinander ausmachten.

Thomas legte sich die Messlatte ziemlich hoch und erzielte mit sogenannten Infinity Tumblings (eine Art Vorwärtssalto mit dem Gleitschirm) und sehr anspruchsvollen Heli - Combo Manöver den 9. Platz im zweiten Durchgang.

Am Samstag wurde im Zuge des Zeller Seefestes der dritte Durchgang abgehalten, welcher wetterbedingt auch der Finaldurchgang war. Nach einem leider etwas unsauber geflogenen Manöver, landet der Sankt Johanner Luftakrobat, gesponsert von der Flugschule Austriafly und der Firma Biotech, im Gesamtweltcupranking auf Platz 14.
Es ist somit sein bestes Weltcupergebnis in der Kategorie Acrobatik Solo.

Den Sieg holte sich der Spanier Felix Rodriguez vor den beiden Franzosen Francois Ragolski und Elliot Nochez. Bester Österreicher wurde mit dem 5. Platz der Kärntner Alexander Meschuh.

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