"Die Vermieter profitieren am wenigsten"

LUNGAU. Es ist ein Irrglaube, dass mit billigem Preis und all-inclusive mehr Gäste kommen. Die "LungauCard" muss zur Gänze der Vermieter bezahlen, er muss auch viel in die Werbung investieren, damit Gäste überhaupt zu uns kommen. Nutznießer sind die, die auf großen Fotos schreiben die LungaCard ist gratis. Die Vermieter profitieren am wenigsten.
Wenn man im Jänner im Lungau skifahren geht, sind im Skigebiet 80 Prozent Einheimische und 20 Prozent Gäste, und das bei minimaler Auslastung. Fährt man in der selben Zeit in den Pongau, dann findet man in der Mittagszeit keinen Platz auf den Hütten. Obwohl die Tageskarte zehn Euro mehr kostet als im Lungau.
Es muss sich an der Werbung was ändern! Zum Beispiel kein Skigebiet macht auf seiner Website Werbung für die Ferienregion Lungau. Kinderfreifahrten in der Nebensaison. Die Marke Lungau ist zuwenig bekannt! Obertauern und Katschberg kennt jeder, aber dazwischen ist ein weißer Fleck.
Wenn das Angebot stimmt, geben die Gäste auch Geld aus: zum Beispiel im Sommer einen Bike-Park für die jungen Gäste und auch für unsere Einheimische Jugend.
Wie heißt es in der Werbung: Wir haben nichts zu verschenken! und ein alter Volksmund heißt: Der Schenker ist übern Tauern erfroren. Zusammenarbeit wäre dringend angesagt.

Verfasser des Leserbriefs: Hans Weissenbacher aus Tamsweg (Alpenchalets Weissenbacher).

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