Covid-19-Ausnahmesituation
Job-Beratung in Corona-Zeiten

(Archivfoto) Andreas Hinterndorfer (Leiter des AMS im Lungau) mit "Biz"-Beraterin Karoline Klemm.
  • (Archivfoto) Andreas Hinterndorfer (Leiter des AMS im Lungau) mit "Biz"-Beraterin Karoline Klemm.
  • Foto: Peter J. Wieland
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

Das Arbeitsmarktservice (AMS) Salzburg fährt jetzt in die Schule, um den Nachwuchs berufsfirm zu machen; denn während der Pandemie-Beschränkungen sind Informationen zu Job und Beruf rar geworden.

SALZBURG. Wegen der verschärften Corona-Situation trauen sich Veranstalter von Berufsinformationsmessen vielerorts nicht drüber, diese in gewohnter Form abzuhalten. Ein Lied davon singen kann beispielsweise auch Andreas Hinterndorfer. Er ist der Leiter des Arbeitsmarktservice (AMS) im Lungau, wo just in diesen Tagen eine Berufsinformations-Börse geplant gewesen wäre. "Diese fällt heuer nun leider aus", bedauert Hinterndorfer, freut sich aber zugleich, dass das AMS salzburgweit auf Bewährtes zurückgreifen kann, wenn es darum geht, Jugendliche zu beraten und in Berufe zu vermitteln. Den Kern der Jugendberatung des AMS bilden seine Berufs-Info-Zentren – kurz 'Biz', die es in allen Salzburger Bezirken gibt. Die derzeitige Devise lautet allerdings "Das Biz kommt in die Schule und nicht die Schule in das Biz". "Unsere Landesgeschäftsführerin, Jacqueline Beyer, hat alle Schulen persönlich angeschrieben, dass es diese Möglichkeit gibt", berichtet AMS-Mann Hinterndorfer.

So läuft das in der Schule ab

"In der Praxis läuft das dann so ab, dass unsere Biz-BeraterInnen in die Klassen fahren und vor Ort Rede und Antwort stehen", so Hinterndorfer. "Angefangen von digitalen Interessenstests über den Einblick in den eJob-Room, Österreichs größte Jobbörse, bis hin zu persönlichen Beratungsgesprächen reicht unser kostenloses Angebot. Bei Bedarf werden auch Praxistage in Betrieben vermittelt." Die 'Biz'-Angebote in den AMS-Bezirksstellen gebe es trotz des mobilen Angebotes auch in Corona-Zeiten, "selbstverständlich unter Berücksichtigung sämtlicher Corona-Vorgaben", betont Hinterndorfer.

Virtueller Messestand in Planung

"Unsere AMS-Kollegen in Oberösterreich haben einen virtuellen Online-Messestand entwickelt", verrät uns AMS-Mann Hinterndorfer eine geplante Innovation. "Im November wollen wir das auch testweise in der Stadt Salzburg probieren. Läuft alles glatt, so weiten wir den virtuellen Messestand in sämtliche Salzburger Bezirke aus."

>> Mehr Salzburg-News findest du >>HIER<<

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