16.10.2017, 11:36 Uhr

50 Jahre Trachtenfrauen St. Michael!

Am 14. Oktober haben die Trachtenfrauen St. Michael ihren 50. Geburtstag gefeiert! Das bedeutet nicht das sie 50 Mitglieder haben! (Obwohl – wie viele sind´s denn eigentlich? Die Zahl könnte sogar ungefähr stimmen.) Und es bedeutet natürlich auch nicht das alle Frauen 50 Jahre alt sind! Bei Frauen redet man ohnehin nicht über´s Alter! Damit beginnt man frühestens wenn der Verein – um den geht es hier – 100 Jahre alt geworden ist und noch immer ein Gründungsmitglied dabei ist!
Die beiden Obfrauen Annemarie Roßmann und Burgi Löcker begrüßten Abordnungen sämtlicher örtlicher Vereine und aller Trachtenfrauengruppen im Lungau, sowie einer Trachtenfrauengruppe aus dem benachbarten Kärntnerischen Katschtal, die ihnen einen besonderen Geschenkskorb überreichten.

Nach eine feierlichen Messe, mit Pfarrer Mathias Kreuzberger, ging es in Reih und Glied zum Marktplatz, wo der Festakt stattfand. In Abwesenheit des Lungauer Volkskultur – Obmannes Edi Fuchsberger würdigte seine Vertreterin Christine Pfeifenberger das Wirken der Trachtenfrauen. Und auch Walli Ebner, die bei einem Seminar im Burgenland weilte, wurde würdig durch Edi Leitner vertreten, der die Glückwünsche des Verbandes der Salzburger Heimatvereine überbrachte. Und auch Bürgermeister Manfred Sampl gratulierte im Namen der Gemeinde, würdigte die Frauenpower der Trachtenfrauen die sich auf vielerlei Weise im Gemeinschaftsleben zeigt und freute sich über so viel geballte weibliche Schönheit auf seinem Marktplatz!

Auch ein paar Anekdoten wurden erzählt, die sich im Laufe von 50 Jahren so ansammeln. Von verlorenen Schuhen und anderen Missgeschicken. Einmal hat gar eine ihren Unterrock verloren! Mit einer schwungvollen Bewegung hat sie ihn ganz entfernt, zusammen gewutzelt, in ihren Trachtenbeutel gestopft und den Marsch mit einer Lage Stoff weniger fortgesetzt. Bürgermeister Sampl ging mit ein paar humorvollen Worten drauf ein, denn bei der Dame die ihres Unterrockes verlustig ging handelt es sich um.......... – ach was, muss ja nicht jeder wissen!!

Nach dem verteilen der Ehrengeschenke, dem Samsontanz und einem ordentlichen Salutschuss der Bürgergarde, marschierte die ganze Trachtenfrauengesellschaft zur Festhalle, ohne das eine irgendwas dabei verloren hätte! Ich bin dann nicht mehr dort geblieben. Vielleicht war es den Trachtenfrauen sogar lieber. Denn wenn Frauen ohne ihre Männer feiern, gibt es gewiss eine spezielle Art von Frauenpower. Und wer weis was sie alles verlieren wenn sie sich um einen attraktiven Barkeeper versammeln!
Herzlichen Glückwunsch an die Trachtenfrauen St. Michael! Hoch sollen sie leben und mögen sie mit viel Elan und Tatendrang in die nächsten 50 Jahre gehen!
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