02.02.2018, 20:17 Uhr

Alpine Notlage bei Schitour auf Gensgitsch

Einen Schitourengeher musste die Bergrettung bergen. (Symbolbild)

Einen einheimischen Schitourengeher musste am 2. Februar die Bergrettung von der Gensgitschhöhe bergen, meldet die Polizei.

MARIAPFARR. Am 2.2.2018 um 09.30 Uhr unternahmen drei einheimische Schitourengeher im Gemeindegebiet von Mariapfarr eine Schitour auf die Gensgitschhöhe (2.279m), meldet die Polizei in einer Presseaussendung.

Bei Abfahrt getrennt

Nachdem sie gegen 12.00 Uhr ihr Ziel erreicht hatten, seien sie gemeinsam bis auf eine Seehöhe von ca. 2.000 Metern abgefahren. Dort hätten sich die Schifahrer getrennt, da einer der Tourengeher eine andere Abfahrtsvariante westlich der Aufstiegsroute wählte und anschließend wieder zur Gruppe zurückkehren wollte.

Am Berg vermisst

Im Tal angekommen, hätten die beiden anderen Schitourengeher vergeblich auf den Variantenfahrer gewartet. Nachdem dieser nicht erschienen sei, wurde gegen 14:00 Uhr die Bergrettung verständigt.
Die Einsatzkräfte seien in Folge bis auf eine Seehöhe von 2.000 Metern aufgestiegen und hätten die Fahrspur des Vermissten im Neuschnee verfolgt. Schlussendlich konnten sie diesen in einer steilen Rinne westlich der Gensgitschhöhe in einer Seehöhe von 1.785 Metern oberhalb eines Felsabbruches unverletzt in akuter alpiner Notlage auffinden, heißt es in der Meldung.

Schwierige Bergung

Unter schwierigen Bedingungen erfolgte die Bergung des Vermissten aus der Steilrinne.
In Folge habe der Gerettete gemeinsam mit den Rettungskräften ins Tal abfahren können.
Laut Polizei standen 18 Mann der Bergrettung, vier Alpinpolizisten sowie ein Suchhund im Einsatz.

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