13.11.2016, 15:35 Uhr

Erhebliche Verkehrsbehinderungen - Anzeigen

Die Schilder wurden mißachtet

Über Verkehrsbehinderungen durch den Wintereinbruch am Obertauern berichtet die Polizei in einer Presseaussendung.

Wie die Polizei in Ihrer online Aussendung schreibt, kam es am 11. und 12. November 2016 im Bereich des Radstädter Tauernpasses (Katschbergbundesstraße B99) in Obertauern aufgrund mehrerer witterungsbedingt hängengebliebenen Sattelkraftfahrzeugen zu erheblichen Verkehrsverzögerungen in diesem Straßenabschnitt.
Dabei betont die Polizei, dass mindestens sechs LKW-Lenker trotz mehrmaliger Ankündigung des Fahrverbotes für Sattelkraftfahrzeuge und einer Schneekettenplicht für Fahrzeuge über 3,5 t Gesamtgewicht diese versuchten mit ihren Schwerfahrzeugen die teils verschneite und vereiste Tauernpassstraße ohne Schneeketten zu überqueren ("Mautflüchtlinge").
Weiters wird ausgeführt, dass es sich bei den vor Ort durchgeführten Lenker- und Fahrzeugkontrollen ausschließlich um Personen aus dem osteuropäischen Raum gehandelt hätte, welche mangelnde Fahrkenntnisse für derartig schwierige Straßenbedingungen besaßen, sowie auch kaum Kenntnisse über das Anlegen von Schneeketten hatten. Des Weiteren wird angemerkt, dass ein Fahrzeuglenker überhaupt entgegen den Verkehrsvorschriften keine Schneeketten bei sich führte.
Bei den Fahrzeuglenkern wurde zur Sicherung des Strafverfahrens insgesamt 13 Sicherheitsleistungen (Missachtung Fahrverbot/Missachtung Kettenpflicht) eingehoben. Die durchgeführten Alkovortests ergaben jeweils einen Wert von 0,00 mg/l.
Der BEricht endet mit der Information, dass unter erheblicher Mithilfe und Einsatz der Straßenmeisterei Lungau die schwierige Verkehrssituation (Schneeräumung/Salzung) wieder bereinigt bzw. neutralisiert werden konnte.
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