11.03.2017, 17:43 Uhr

Lawinenopfer in Thomatal

(Symbolbild)

Wie unter anderem aus einem Einsatzbericht auf der Homepage der Feuerwehr Tamsweg zu entnehmen ist, wurde am Samstag, 11.3. 2017, um ca. 14:00 Uhr ein Notruf von Tourengehern abgesetzt, die einen 52 jährigen Kärntner aus einer Lawine am Nordwestgrat des Königstuhls ausgegraben und diesem Erste Hilfe geleistet hätten.

Laut Polizeibericht unternahm am 11.03.2017 ein 52-jähriger Kärntner eine Skitour zum Großen Königsstuhl in Bundschuh, Gemeinde Thomatal im Lungau.
Um die Mittagszeit sei er vom Gipfel des Großen Königsstuhl talwärts gefahren und wollte in einer Seehöhe von etwa 2.000 Metern einen Hang queren. Dabei habe er ein Schneebrett ausgelöst und sei von den Schneemassen verschüttet worden. Der Tourengeher sei alleine unterwegs gewesen.
Wie die Polizei weiter berichtet, stiegen ein 68-jähriger Bergrettungsmann und ein 44-jähriger Alpinist, welche den Lawinenkegel aus einiger Entfernung gesehen hatten, zum Unfallort auf. Sie begannen, laut Bericht, den Bereich mit Suchgeräten abzusuchen und konnten den Verschütteten orten und ausgraben.
Bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungshubschraubers "Martin 1" versuchten die beiden Tourengeher den Verunglückten zu reanimieren.
Die Reanimation sei aber erfolglos gewesen, der Notarzt des Rettungshubschraubers hätte nur noch den Tod des 52-Jährigen feststellen können, der Leichnam wurde vom Polizeihubschrauber abtransportiert.
Im Einsatz standen laut Bericht 4 Mann der Feuerwehr Tamsweg für 3 Stunden sowie 14 Mann der Bergrettung Tamsweg, Polizei-, und Rettungshubschrauber sowie 2 Alpinpolizisten.

Der Salzburger Lawinenwarndienst hat das Ereignis auf seiner Hompepage aufgearbeitet und als warnendes Beispiel beschrieben.
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