09.10.2017, 19:28 Uhr

Muhr: Suchaktion nach vermisstem Kärntner

Das Suchgebiet vom oberen Rotgüldensee aus. (Foto: Bergrettung Muhr/Michael Schlick)

Ein 33-jähriger Bergsteiger wird vermisst. Die Bergretter aus Muhr haben das Grenzgebiet zu Kärnten abgesucht. Vorläufig wird die Suche durch die Bergrettung abgebrochen.

MUHR. Am Montagmorgen wurden die Bergretter aus Muhr von der Polizei zu einer Suchaktion nach einem vermissten 33-jährigen Kärntner alarmiert. Der Mann aus Gmünd war bereits am Donnerstag der Vorwoche zu einer größeren Bergtour aufgebrochen, ist aber am Montag nicht nach Hause zurückgekehrt. Wegen des schlechten Wetters am Wochenende mit Neuschnee im Hochgebirge wird ein Unfall vermutet.
Der Wirt des Gasthauses "Kölnbreinstüberl" beim Kölnbreinspeicher an der Malta-Hochalmstraße in Kärnten hatte am Sonntag die Polizei darüber informiert, dass auf dem Parkplatz seit einigen Tagen ein Auto mit Kärntner Kennzeichen stehe und der Lenker noch immer nicht zurückgekehrt sei. Laut Polizei hat die Mutter des 33-Jährigen seit vergangenem Mittwoch, 4. Oktober, keinen Kontakt mehr zu ihrem Sohn. Sie habe ihn bereits mehrmals angerufen, doch es sei nur die Mobilbox seines Handys eingeschalten gewesen.


Lungauer Seite bei Suchaktion umfasst riesiges Gebiet

Die Suchaktion auf der Lungauer Seite umfasste heute ein riesiges Gebiet: von der Kölnbreinspitze (2.934 m) über den Schwarz- und Rotgüldensee, Petereck (2893m) bis zum Weinschnabel (2754 m). Zusätzlich zum großen Suchgebiet kommen noch sehr schlechte weitere Bedingungen: auf 2500 Meter liegt rund 40 cm Schnee. Aufgrund der Wetterbedingungen konnte auf der Lungauer Seite auch kein Suchflug durch das Team des Polizeihubschraubers gemacht werden.


Polizei-Hubschrauber setzt Suche fort

„Leider haben wir keine zusätzlichen Anhaltspunkte zur Suche, deshalb müssen wir die Suchaktion vorläufig unterbrechen“, so der Ortsstellen- und Einsatzleiter von Muhr, Michael Schlick. „Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, wird die Suchaktion mittels Polizei-Hubschrauber morgen in diesem weitläufigen Gebiet fortgesetzt."

Pressetext der Bergrettung Salzburg



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Kurt Nöhmer aus St. Veit | 09.10.2017 | 19:51   Melden
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