24.03.2017, 11:53 Uhr

Im April kommt die neue Einbahnregelung in Tamsweg

In diesem Tamsweg-Plan sind die Einbahnregelungen eingezeichnet. (Foto: Marktgemeinde Tamsweg)

Betroffen sind die Kirchengasse und die Leisnitzgasse, in der die Einbahn umgedreht wird.

TAMSWEG. Das neue Verkehrskonzept in Tamsweg, das Bürgermeister Georg Gappmayer seit seinem Amtsantritt im Jahre 2012 vorantreibt, nimmt nun weiter Form an.

Einbahn in der Kirchengasse

Voraussichtlich ab dem 1. April, also mit Beginn der Außensanierung des Schlosses Kuenburg, soll in der Kirchengasse eine Einbahnregelung eingerichtet werden. Darüber informierte Gappmayer nach dem vorgestrigen Treffen der Arbeitsgruppe „Verkehrskonzept für Tamsweg“. Diese Einbahn in der Kirchengasse führt markteinwärts von der Kreuzung Kirchengasse-Friedhofstraße (Schmalzkreuzung) bis zur Kreuzung Kirchengasse-Dechantsbühel (bei der Raiffeisenbank). Für Radfahrer soll die Möglichkeit geschaffen werden, entgegen der Einbahn marktauswärts fahren zu können.
Später wird die Kirchengasse dann noch bis zum Rathaus saniert werden, wobei es keine neue Einbahnregelung geben wird, aber der Fahrstreifen für den Automobil-Verkehr verkleinert wird, um dem Fußgängern mehr Raum zu geben.

Einbahn in der Leisnitzgasse

Aus Gründen des Verkehrsflusses wird die bestehende Einbahnregelung in der Leisnitzgasse umgedreht. Marktauswärts wird also hier eine Einbahn vom Postplatz (Sigl Spiel-Hobby) bis vor den Knappenwirt errichtet. Die Zufahrt zur Dependance des Knappenwirt bleibt weiterhin möglich.

30 km/h-Beschränkungen

"Die mit April provisorisch eingerichteten Einbahnen, werden nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen dann permanent sein. Es wird im Marktgebiet allerdings bei diesen beiden neuen Einbahnregelungen bleiben. Für beide Einbahnen ist eine 30 km/h-Beschränkung vorgesehen. Zu diesem Zweck werden am ersten April-Wochenende die notwendigen Markierungsarbeiten durchgeführt“, erklärt Ortschef Gappmayer. „Die Längsparkplätze vor dem Schloss Kuenburg werden auf die rechte Seite der Einbahnstraße verlegt.“

Drei Bauphasen bis zum Finale 2018

Die endgültige Umsetzung des geplanten Verkehrskonzeptes in der Kirchengasse soll in Folge in drei Bauphasen vonstatten gehen. Die Fertigstellung der ersten Bauphase (Kreuzung Dechantsbühel bis Kreuzung Kuenburgstraße) soll bereits im heurigen Spätherbst erfolgen. Die weiteren Bauetappen sind der Bereich vom Marktplatz bis zur Kreuzung Dechantsbühel bzw. der Bereich von der Schmalzkreuzung bis zur Kreuzung Kuenburgstraße. Diese sollten vorbehaltlich der finanziellen Mittel im Jahr 2018 abgeschlossen werden.
Nach der Kirchengasse wird es in Folge zu weiteren Maßnahmen kommen, etwa in der Amtsgasse oder in der Murgasse.

Einiges bereits realisiert

Mit der Erneuerung der Glasererbrücke bzw. des Kreuzungsbereiches Kirchengasse/Friedhofstraße sowie der Installierung des Kreisverkehrs in der Sauerfelderstraße, der neugestalteten Haltestelle für die Friedhofstraße und der Installierung des Kreisverkehrs in der Sauerfelderstraße, der neugestalteten Haltestelle für die Schülerbusse im Bereich des Schulzentrums und der Umgestaltung des Postplatzes sind bereits Schülerbusse beim Schulzentrum und der Umgestaltung des Postplatzes sind bereits einige Vorhaben des Verkehrskonzeptes Tamsweg umgesetzt.

Der Sinn dahinter:

„Ein ganz wesentlicher Teil des Verkehrskonzeptes ist die Modernisierung des Ortsbildes und dadurch verbunden auch eine Aufwertung und Belebung des Ortszentrums besonders auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Flächen vor den Geschäften werden erheblich breiter und können dadurch attraktiver gestaltet werden“, erklärt Bürgermeister Gappmayer und führt aus: „Weitere Kriterien bei der Planung waren die Erreichung größtmöglicher Barrierefreiheit, um somit ein funktionierendes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer – Stichwort Begegnungszone – zu fördern. Fußgänger und Radfahrer erhalten wesentlich mehr Platz und der Autofahrer ist trotzdem nicht ausgesperrt.“

Von vielen Stellen mitgetragen

Bei der Erstellung des Tamsweger Verkehrskonzeptes wurde ein Bürgerbeteiligungsprozess unter Mitwirkung von Fachbeamten des Landes (SIR), professionellen Verkehrsplanern und Architekten, den politisch Verantwortlichen der Gemeinde, Vertretern von Wirtschaft, öffentlicher Verkehr, Tourismus und Tamsweger Bürgern in einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Peter Fuchsberger initiiert. Involviert sind auch die Bezirksverwaltungsbehörde und die Polizei. Alle Fraktionen der Gemeindevertretung von Tamsweg tragen das Gesamtkonzept einstimmig mit.
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