13.11.2017, 11:42 Uhr

Knappe Niederlage nach offenem Schlagabtausch

Burg Finstergrün: das Wahrzeichen Ramingsteins und der Namensgeber des örtlichen Eishockeyteams.

Dark Green Ravens waren dem EC Oberndorf Rams zumindest ebenbürtig, nur das Glück am Schluss fehlte.

RAMINGSTEIN. Am letzten Samstag mussten die Eishockey-Mannen der Dark Green Ravens des USC Isospan Ramingstein im zweiten Auswärtsspiel der Saison gegen den EC Oberndorf Rams in Berchtesgaden antreten. "Für die Flachgauer war es bereits das 4. Spiel, wobei Sie zwei Partien gewannen und ein Remis einfuhren", erklärt Ravens-Sektionschef Adi Steinwender. Er schildert das erste Spieldrittel so: "Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches und spannendes Match, wobei wir gegenüber unserer Auftaktpartie stark verbessert auftraten und sowohl eisläuferisch als auch körperlich dagegen hielten. Die Oberndorfer hatten im ersten Drittel zwar mehr Spielanteile, aber meine Raben fuhren immer wieder gefährliche Konter und kamen zu einigen Chancen. Leider fingen wir uns zu Ende des ersten Drittels, gerade als wir in Überzahl agierten, aus einem Konter das 0:1 ein."

Ravens agierten zu offensiv

So ging es dann zur ersten Drittelpause in die Kabinen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts legten die Raben einen Zahn zu und erzielten – ebenfalls in Unterzahl – durch Roland Schweighofer das 1:1. Danach schossen Philip Steinwender und Spielertrainer Werner Gautsch zwei weitere sehenswerte Treffer. So stand es plötzlich 3:1 für die Ravens. Leider ging hieruaf die Ordnung im Spiel der Mannen rund um Kapitän Chris Santner etwas verloren. Man agierte zudem etwas zu offensiv. So konnten die Gastgeber immer wieder gefährliche Konter anbringen und ihrerseits drei Treffer erzielen. Somit stand es nach zwei Dritteln 3:4 gegen die Ravens.


Eine strittige Endphase

Im letzten Abschnitt blieb das Tempo im Spiel sehr hoch und es ging munter hin und her. "Leider nahmen wir in dieser Phase des Spiels einige, teils unnötige Strafen, was zusätzliche Energie verbrauchte", bedauert Adi Steinwender. "Dazu gab es eine strittige Situation, als Philip Steinwender nach einem Bully aufs Tor schoss. Wir waren fast sicher: die Scheibe sprang von der hinteren Torstange ins Feld zurück; wir jubelten über den vermeintlichen Ausgleich, doch die Schiris meinten, der Puck kam von der Torstange zurück und entschieden auf 'kein Tor'. Leider blieben alle weiteren Bemühungen meiner Raben unbelohnt und so blieb es beim Ergebnis von 3:4."

Vielleicht das nächste Mal

Aufgrund der kämpferischen Leistung hätten sich die Ravens gegen die Rams einen Punktgewinn verdient. Auf diesen hoffen die Ramingsteiner nun bei ihrem nächsten Auswärtsspiel, am 3. Dezember, im Salzburger Volksgarten gegen den HCS Morzg.

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