Line-Dance-Kurs im Pensionistenklub

Line Dance im Pensionistenklub Reinprechtsdorfer Straße
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MARGARETEN. „Seite rechts, hinterkreuz, Seite rechts und schließen“, Line Dance Trainerin Barbara Brandner macht die Tanzschritte vor, die Damen und Herren im Pensionistenklub Reinprechtsdorfer Straße ihr nach. Zeit zum Durchatmen bleibt kaum: „Und jetzt die Drehung.“ Gelächter und Schnaufen erfüllt den Raum an diesem sommerlichen Donnerstag. Bereits zum dritten Mal findet hier der neue Line Dance Kurs statt – und macht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sichtlich Spaß. „Mir gefällt es sehr gut. Man lernt immer andere Schritte und kann alleine tanzen. Aber ohne Tempo geht nichts“, erzählt Maria Berthold, die schon seit dem letzten Jahr einen Line-Dance-Kurs besucht und auch hier mit Begeisterung dabei ist.

„Tanzen ist das beste Training für Körper und Geist“, sagt Teamleiterin der Pensionistenklubs Iwona Lewinsky. Auch sie ist dieses Mal beim Training dabei und wünscht sich, die Schritte zum bekannten Line-Dance-Song „Achy Breaky Heart“ zu lernen. Eine Herausforderung für die Anfängergruppe, die es gemeinsam mit der Trainerin zu bewältigen gilt.

Tanz aus den USA

Line Dance kommt ursprünglich aus den USA . Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen dabei unabhängig von ihrem Geschlecht in Reihen und tanzen zeitgleich dieselbe Choreographie. Während früher ausschließlich zu Pop- oder Country-Musik getanzt wurde, gibt es heute keine musikalische Eingrenzung mehr. Und so wird nach „Achy Breaky Heart“ im Pesionistenklub ein Walzer getanzt. Die Schritte dafür sitzen schon besser: „Wenn man der Trainerin zuschaut, dann geht es schon“, sagt eine Teilnehmerin.

Auch die Bezirksvorstehung tanzt mit

Zur Zeit finden die Tanzstunden aufgrund der Feiertage abwechselnd am Dienstag und Donnerstag statt. „Wir wollen jetzt bis zum Sommer testen, wie das Angebot angenommen wird und dann einen fixen Tag festlegen“, so Iwona Lewinsky. Bis zu zehn Teilnehmer und hauptsächlich Teilnehmerinnen kommen regelmäßig. Dieses Mal ist der Saal jedoch noch etwas voller, weil auch Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery, ihre Stellvertreterin Nikola Furtenbach und Bezirksrat und Seniorenbeauftragter Michael Glanz mitmachen. Auch sie kommen dabei ziemlich ins Schwitzen: „Ich musste zwischendurch rausgehen, um Wasser zu trinken“, gibt Furtenbach zu.

„Die Senioren haben nie genug“

Zum Schluss wird noch einmal zu „Achy Breaky Heart“ getanzt, um die Schritte zu wiederholen – und auch die Geschwindigkeit zu erhöhen. Eine Dame in der ersten Reihe, die bisher gut mitgemacht hat, geht lachend zur Seite und schaut für den Rest des Liedes zu: „Wenn man einmal raus ist, kommt man nicht mehr rein“, sagt Leopoldine Pollak lächelnd. Auch sie war bisher jedes Mal dabei: „Vor ein paar Jahren hätte ich das noch locker geschafft, aber mit dem Alter wird das Merken der Choreographie schwieriger“, erzählt sie. Nach einer Stunde ist die Tanz-Einheit vorbei. Nikola Furtenbacher und Iwona Lewinsky wirken erleichtert. Aber: „Die Senioren braucht man nicht fragen, die haben nie genug“, so Trainerin Barbara Brandner.

Autor:

Sophie Alena aus Mariahilf

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