Der Freundschaftssteg bleibt vorerst namenlos

Alexander Maly (ÖVP) wünscht sich für den Steg zwischen Margareten und Mariahilf endlich einen Namen.
  • Alexander Maly (ÖVP) wünscht sich für den Steg zwischen Margareten und Mariahilf endlich einen Namen.
  • hochgeladen von Maria-Theresia Klenner

MARGARETEN. Am 1. September 2015 wurde nahe der U4-Station Pilgramgasse ein Steg über den Wienfluß vom 5. in den 6. Bezirk eröffnet. Für die Fußgängerbrücke setzte sich umgangssprachlich der von der SPÖ Margareten und Mariahilf gewünschte Name Freundschaftssteg durch. Offiziell hat der Steg allerdings noch keinen Namen. Ein Umstand, der Alexander Maly, Klubobmann der ÖVP 5, zu schaffen macht. "Wir haben im Bezirksparlament einen Antrag gestellt, dass die Bezirksvorsteherin mit ihrem Kollegen im 6. Bezirk ergebnisoffen zu einer Lösung kommt, die für die Mehrheit der Fraktionen annehmbar ist", so Maly, der den Namen Freundschaftssteg ablehnt, sich aber mit dem Vorschlag der Grünen beider Bezirke, den Steg nach der ersten österreichischen Architektin Liane Zimbler anfreunden könnte.

"Ursprünglich habe wir die Regelung, dass Neubenennungen prinizipiell nach Frauen erfolgen sollen, abgelehnt. Es sollte bei neuen Straßen nicht das Geschlecht der Namensgeber im Vordergrund stehen, sondern die Leistung. Sonst gäbe es keinen Kreiskypark und keine Falcostiege." Doch auch einen Liane Zimbler-Steg über den Wienfluß wird es kaum geben: SPÖ Margareten und Mariahilf halten an ihrem Vorschalg Freundschaftssteg fest. Einfach bestimmen werden sie den Namen jedoch nicht: "Für einen Namen muss eine Mehrheit in den Bezirken 5 und 6 gefunden werden", so Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery zur bz. "Ich habe mit Markus Rumelhart, dem Bezirksvorsteher von mariahilf, kurz nach dem Antrag gesprochen. Wir werden als Grunddemokraten nicht gegen eine Mehrheit entscheiden. Ich sehen auch keinen Handlungsbedarf."

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