Die Bezirksvorsteherin im Gespräch
Ein Großprojekt in Margareten

Die bz traf Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery zum Gespräch. Größtes Thema: der bevorstehende U-Bahn-Bau.
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  • Foto: Böhme
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

MARGARETEN. Bezirks-Chefin Susanne Schaefer-Wiery über den U-Bahn-Bau und die Umgestaltung des Einsiedlerparks.

Blicken wir zurück: Was hat der Sommer in Margareten Neues gebracht?
SUSANNE SCHAEFER-WIERY: Ein großes Projekt war der Einsiedlerpark. Der wurde nun eröffnet. Auch das Kinderbad kam sehr gut an. 5.565 Kinder waren im Juli und August dort. Die Arbeiten blieben im Zeit- und Geldrahmen. Bis jetzt haben wir viel Lob und positives Feedback bekommen, das freut mich.

In Margareten gibt es das partizipative Budget (Bürger dürfen über die Verwendung von öffentlichen Geldern mitbestimmen) – geht es damit weiter?
Ja natürlich, auf jeden Fall!

Welche Wünsche der Bürger wurden denn umgesetzt?
Es wurden alle vierzig Anliegen abgearbeitet. Es gab viele kleinere Themen, einer der größten Punkte ist aber sicherlich die Rüdigergasse. Hier wird die Verkehrskommission prüfen. Eine mögliche Begegnungszone ist im Gespräch.
Was steht in diesem Jahr noch an in Margareten?
Es sind noch einige Veranstaltungen geplant, etwa die Kids-Olympiade Mitte Oktober, die Berufsinfotage oder ein Seniorentag am 11. Oktober.

Margareten hat drei neue Bezirksräte und einen neuen Bezirksvorsteher-Stellvertreter. Wie funktioniert die Zusammenarbeit?
Im Grunde genommen hat sich diesbezüglich nicht viel verändert, da wir schon zuvor sehr gut zusammengearbeitet haben. Sie haben sich alle wunderbar in ihre neuen Rollen eingefunden und in die Themen eingebracht. Der Übergang ist fließend gegangen.

Der U-Bahn-Bau wird Margareten schon bald fest im Griff haben: Wie bereitet sich der Bezirk darauf vor?
Es ist natürlich klar, dass ein solches Jahrhundertprojekt die Margaretner betreffen wird. Man muss einfach versuchen, im Rahmen der Möglichkeiten die beste Situation für die Anrainer herauszuholen. Wichtig ist hier vor allem eine gute Kommunikation – auch mit den Wiener Linien. An jeder Station wird es zum Beispiel einen Ombudsmann für Anliegen der Bewohner geben. Die Förderung für die Unternehmen finde ich gut und wichtig.

Wie sieht es während des Baus mit der Reinprechtsdorfer Straße und dem Bacherpark aus – was erwartet die Anrainer?
Die Reinprechtsdorfer Straße wird zur Einbahn werden, vermutlich im Frühling. Der Bacherpark wird nur teil-, nicht komplett gesperrt.

Ist der Bau einmal abgeschlossen: Was bringt die U-Bahn an Positivem für den Bezirk?
Ich denke, die Reinprechtsdorfer Straße wird belebt. Die Verkehrsreduktion wird den Geschäften dienen. Es kann natürlich aber auch sein, dass die gute Anbindung dazu führt, dass mehr Leute schnell auf die Mariahilfer Straße zum Einkaufen fahren.

Interview: Y. Brandstetter

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