Pannaschgasse
Eine Spielstraße für Margareten?

Jonglieren, herumtollen und Spaß haben: In der Pannaschgasse soll das, wenn es nach den Grünen geht, bald möglich sein.
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  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Die Grünen fordern, dass die Pannaschgasse während des U-Bahn-Baus zur Gänze den Kids gehört.

MARGARETEN. "Wenn man den Bewohnern Grünfläche wegnimmt, muss man eine Alternative bieten können", sagt Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Nikola Furtenbach (Grüne). Sie spricht von der Teilsperre des Bacherplatzes, der mit Beginn der U-Bahn-Arbeiten zu einem Drittel der Baustelle weichen muss. Davon betroffen sind die Kinder, die regelmäßig den Spielplatz benutzen.
"Margareten ist ein sehr dicht besiedelter Bezirk", weiß Furtenbach. "Wir haben ohnehin schon wenig Grünfläche." Die Forderung der Grünen lautet deshalb: Die Pannaschgasse soll temporär zur Spielstraße werden. Eine Wohnstraße ist die Pannaschgasse bereits.

In einer Spielstraße können Kinder in einem dicht besiedelten Bereich, in dem es nur wenig Platz für die Jungen gibt, trotzdem zu bestimmten Zeiten im Freien herumtollen. Temporär wird also eine bestimmte Straße für den Autoverkehr für rund drei Stunden am Nachmittag gesperrt. In dieser Zeit gehört der Bereich den Kindern.

Betreuer vor Ort

Vom Basteln und Turnen über Radfahren, Ballspielen bis zum Bauen von Spinnennetzen ist hier alles erlaubt. Die professionelle "Spielbegleitung" in Form von Jugendbetreuern ist natürlich auch vor Ort.
Genau das wünscht sich Furtenbach auch in Margareten. Die Grünen brachten in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung dahingehend auch einen Antrag ein, zogen diesen allerdings wieder zurück. Wieso? "Wir haben gehört, dass auch die Umweltanwaltschaft an dieser Idee interessiert ist. Deshalb wollen wir zunächst mit ihr ins Gespräch treten, bevor wir weitere Schritte setzen", so die Bezirksvize. Angst um Parkplatzschwund gibt es nicht: "Es gibt in der Pannaschgasse nur wenige Parkplätze und diese würden abends auch wieder zur Verfügung stehen, da die Spielstraße nur zu gewissen Zeiten offen ist."

Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery (SPÖ) ist skeptisch: "Ich denke nicht, dass es in der Pannaschgasse eine Spielstraße geben wird."
Wie es weiter geht, werden die Gespräche mit der Umweltanwaltschaft sowie die weiteren Bezirksvertretungssitzungen zeigen. Eines ist jedoch klar: So schnell werden die Grünen nicht aufgeben.

Jonglieren, herumtollen und Spaß haben: In der Pannaschgasse soll das, wenn es nach den Grünen geht, bald möglich sein.
Nikola Furtenbach in der Pannaschgasse.

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