SHIFT
Kunst ganz neu im 5. Bezirk

Bei den Kunstprojekten der Initiative SHIFT steht die Musik oft im Vordergrund.
  • Bei den Kunstprojekten der Initiative SHIFT steht die Musik oft im Vordergrund.
  • Foto: Norbert Leitgeb
  • hochgeladen von Sophie Alena

Mit der Initiative "SHIFT" sollen Kunstprojekte bald in alle Bezirke der Stadt getragen werden.

MARGARETEN. Wien steht mit seinen Kulturinstitutionen gut da. Unzählige Museen, Theater und Galerien vermitteln alles an Kunst von Renaissance bis Moderne. Nur mit der Dichte gibt es ein Problem. Während man in manchen Bezirken von Museum zu Museum spazieren kann, wird es in anderen eher schwierig.

Mit der Initiative "SHIFT" soll die Kunst nun in alle Wiener Bezirke kommen. "Wir müssen Brücken schlagen und das Interesse bei den Menschen wecken", betont Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. 30 Projekte, die von einer fünfköpfigen Jury ausgewählt wurden, sollen 2019 genau jene Brücke schlagen. Sie reicht von Performances über Projekte mit Bürgern bis zu experimenteller Musik.

In Margareten ist etwas Besonderes geplant. Das Projekt "Stickeria" widmet sich der Betrachtung des Metzleinstaler Hofs im Bezirk. Der soziale Wohnbau feiert 2020 sein hundertjähriges Jubiläum. Ausgangspunkt ist die fotografische Arbeit des Künstlers Stefan Olah. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohnern des ersten Gemeindebaus in Wien ein fotografisches Porträt in Form eines „Panini“-Stickersammelalbums zu entwickeln.

Kunst mit leichtem Zugang

Die Kulturstadträtin betont, wie wichtig SHIFT für die wachsende Stadt ist: "Wir müssen die Kultur überall spürbar machen. Da haben wir unglaubliches Glück, dass es SHIFT gibt", so Kaup-Hasler. Mit einer eigenen Initiative will die Stadträtin diesen Punkt weiter forcieren. "Kultur mit hohem Anspruch, aber mit einfachem Zugang", lautet die Devise. Die "Stadtlabore" sollen Ankerpunkte in den Bezirken bilden, in denen die Lust auf Auseinandersetzung mit der Kunst geweckt wird. Das sollen auch nicht reine Ausstellungsflächen werden, sondern viel mehr soziale Räume, in denen man zum Dialog mit und über Kunst anregen will.

Qualität statt Quantität

"Da geht es auch darum, etablierte Kulturinstitutionen aus ihren angestammten Häusern herauszuholen und in die Bezirke zu bringen", so Kaup-Hasler. "To shift something" heißt, etwas ändern, verändern, verlagern. Und genau das sei die Intention der von SHIFT geförderten kulturellen Aktivitäten, so Kaup-Hasler weiter.

Verlagern von der Quantität zur Qualität. Die großen sollen dann auf die lokalen Player treffen und dabei sei letztendlich auch die Expertise der jeweiligen Bezirksvorstehungen gefragt.

Autor:

Yvonne Brandstetter aus Penzing

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