Buchpräsentation
Laura Wiesböck -"In besserer Gesellschaft"

Laura Wiesböck präsentierte ihr Erstlingswerk "In besserer Gesellschaft" bereits bei mehreren Auftritten.
  • Laura Wiesböck präsentierte ihr Erstlingswerk "In besserer Gesellschaft" bereits bei mehreren Auftritten.
  • Foto: Michael Feichtinger
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Die Margaretner Soziologin Laura Wiesböck begeistert derzeit mit ihrem ersten Buch.

MARGARETEN. "Es gibt Lebensaspekte, die man nicht beeinflussen kann, die aber das Leben stark beeinflussen." Würde man das Buch von Laura Wiesböck in einem Satz zusammenfassen müssen, dann wohl in diesem.
Die studierte Soziologin befasst sich in ihrem Erstlingswerk "In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen" mit sozialer Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und der Macht von Vorurteilen.

Mit Menschen, die glauben, besser zu sein oder eine höhere Stellung zu haben. Und das aufgrund ihrer Meinungen, Werte oder Lebensweisen. Menschen, die andere ausgrenzen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Beeinträchtigungen oder Staatsbürgerschaft. Wiesböck studierte an der Uni Wien und war zwischendurch oftmals im Ausland unterwegs. "Ich habe schon immer gerne Leute beobachtet – deshalb mag ich es auch, alleine zu reisen", erzählt sie.

Wiesböck arbeitet derzeit an der Universität Wien als Soziologin. Einer ihrer Schwerpunkte: soziale Ungerechtigkeit. So entstand auch die Idee zum Buch. "Der Verlag ist an mich herangetreten und es hat mich gereizt", erzählt sie.

Studien und Persönliches

Publikationen sind nichts neues für Wiesböck. Schließlich erhielt sie schon für ihre akademische Arbeit den Theodor-Körner-Preis. Nebenbei publiziert sie in Tagesmedien. Wichtig ist ihr eines: Das Buch muss zugänglich sein. "Jeder soll es lesen können, die Themen müssen greifbar sein. Ich richte mich mit dem Buch an die breite Öffentlichkeit", so Wiesböck. Auch deshalb lässt sie immer wieder persönliche und alltägliche Geschichten einfließen.
Grundsätzlich basiert das Buch jedoch auf Studien. "Es ist sehr kritisch geschrieben, also nicht einseitig", stellt die Autorin klar. "Es ist mit Sicherheit kein politisches Plädoyer."

Wo sie derzeit die Problematik der Ausgrenzung sieht? "Ich bemerke, dass die Bereitschaft zur Diskussion gesunken ist. Es haben sich zwei Pole gebildet und die Fronten sind stärker geworden", so die Soziologin. Auch das thematisiert sie in ihrem Werk. "In besserer Gesellschaft" ist im Buchhandel sowie online (Kosten: 22 Euro) erhältlich.

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